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Suchmaschinen: Auf der Suche nach dem Google-Killer

von Oliver Voß

Mit Bing will Microsoft im Suchmaschinengeschäft aufholen, Google schlägt mit einer Innovation zurück. Viele vermeintliche Google-Killer sind gescheitert, doch es gibt auch brauchbare Alternativen und nützliche Ergänzungen. Wiwo.de stellt die Wettbewerber vor.

Suchmaschine Ask
Suchmaschine Ask

Vor gut einem Jahr war Bernd Storm van's Gravesande voller Optimismus. Auf der Nextweb-Konferenz in Amsterdam präsentierte der Münchener sein neues Suchmaschinenkonzept, mit dem gerade einen Gründerwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums gewonnen hatte. Die Idee: Aus Suchmaschinen eine Art soziales Netzwerk machen, bei der die Nutzer sehen könnten, wer noch nach den gleichen Begriffen sucht und sich mit denen direkt austauschen können.

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Das Wissen der Menschen sollte der Rechenpower von Google Paroli bieten. Und Storm ist nicht der einzige, der auf das menschliche Element im Wettbewerb mit der Maschinenkraft baut.

Alternativen zu Google

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales versuchte, Prinzipien seines Online-Lexikons auch auf Suchmaschinen zu übertragen. Vergeblich. Ende März wurde das Projekt Wikia Search beendet und auch Storm hat aufgegeben und seine Technologie an einen Verlag verkauft.

So ziemlich alle vermeintlichen Google-Killer wurden bisher schnell selbst beerdigt oder werden kaum noch wahr genommen, wie das im vorigen Jahr mit großem Bohei gestartete Cuil. Auch Microsofts neuestem Versuch namens Bing oder der „Wissensmaschine“ Wolfram Alpha könnte das Schicksal drohen, nach der ersten Welle neugieriger Besucher wider vergessen und ignoriert zu werden.

Doch es ist viel Bewegung im Markt. "Nachdem die letzten Jahre recht öde waren, gibt es plötzlich interessante Ansätze, die bestimmte Segmente besetzen", sagt Gravesande. Schon jetzt liefern einige, weniger bekannte Seiten, teilweise bessere Ergebnisse als Google oder Yahoo und gestalten die Suche mit praktischen Funktionen übersichtlicher, als der Marktführer aus Mountain View. Wir stellen die wichtigsten Wettbewerber, Seiten und Konzepte vor.

Am Anfang fast jeder Suche steht eine Frage. Daher versuchen die Programmierer vor allem, konkrete Suchanfragen maschinenlesbar und für Computer verständlich zu machen.  

Die bereits 1996 gegründete Seite Ask.com trägt diesen Anspruch bereits im Namen. Sie zählt heute zu den beliebtesten Suchmaschinen und bietet nützliche Funktionen, wie eine Vorschau auf die ausgegebenen Internetseiten.

Tatsächlich gibt die Seite auf einfache Fragen, wie die nach der Hauptstadt von Burkina Faso direkt die Antwort: Ouagadougou. Auch wer der reichste Mann der Welt ist, beantwortet Ask prompt: Bill Gates sei 2009 von Forbes mit einem Vermögen von 40 Milliarden Dollar zum reichsten Mann ernannt worden. Bei Google muss man erst die entsprechende Forbes-Seite aufrufen.

Das Prinzip funktioniert so direkt allerdings auch nur auf der englischen Seite und auch nur für einfache Fragetypen. Schon bei der Frage nach der reichsten Frau streikt die Suchmaschine und spuckt die übliche Linkliste aus.

Über die recht neue Funktion „Questions & Answers“ kann man sich zu Suchbegriffen direkt noch Fragen und Antworten anzeigen lassen.

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2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 25.06.2011, 19:28 UhrAnonymer Benutzer: sc

    der link im obigen kommentar wurde von einem algorithmus mit einem leerzeichen zwischen den beiden "m"`s in "datensammler" getrennt. bitte zusammenfügen damit er funktioniert.

  • 25.06.2011, 19:24 UhrAnonymer Benutzer: sc

    es gibt hunderte bis tausende alternativen zu G. :
    http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2009/03/04/suchmaschinen-und-datensammler-und-datenschutz/

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