Tariftipps und Tücken: So nutzen Sie das Handy im Urlaub wirklich günstig

Tariftipps und Tücken: So nutzen Sie das Handy im Urlaub wirklich günstig

von Thomas Kuhn

Mobiltelefonieren und mobiles Surfen im Urlaub sind deutlich günstiger als früher – dank EU-Preisdiktat und spezieller Optionstarife der Netzbetreiber. Doch die haben auch ihre Tücken. WirtschaftsWoche-Gadget-Inspektor Thomas Kuhn hat die wichtigsten Infos zusammengestellt.

Schnell ein Handyfoto mit dem traumhaften Blick über den Strand in die Brandung oder das atemberaubende Panorama der Alpen vor Augen an die Kollegen verschicken,  oder einfach einen kurzen telefonischen Gruß nach Hause absetzen – das reizt in den kommenden Urlaubswochen wieder Millionen Urlauber, die mit dem Handy im Ausland unterwegs sind. Und das, so trommeln in diesen Tagen die deutschen Mobilfunker gegen das etablierte Image sündhaft teurere Auslandstarife an, sei inzwischen viel, viel billiger als früher.

Das ist einerseits richtig, weil die EU, die Mobilfunker seit 2008 in mittlerweile sechs Schritten zur Senkung ihrer Auslandstarife genötigt hat. Statt 54,74 Cent pro Minute für abgehende Gespräche (2008) zahlen EU-Bürger seit 1. Juli dieses Jahres nur noch 28,56 Cent – ein Minus von fast 48 Prozent. Eingehende Anrufe schlagen statt mit 26,18 Cent (2008) nur noch mit 8,33 Cent zu Buche – das sind fast 70 Prozent (erzwungener) Preisnachlass.

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Und doch ist es, andererseits, doch nur die halbe Wahrheit. Denn noch immer gilt, vom Preisniveau deutscher Inlandstelefonate ist die Plauderei im Ausland auch heute weit entfernt, umso mehr als viele Telefonkunden inzwischen Verträge mit Minuten-Inklusiv-Kontingenten oder gar komplette Telefonie-Flatrates nutzen, die beide im Ausland im Normalfall nicht gelten. Und richtig teuer wird es, wenn der von nationalen Internet-Flatrates verwöhnte Reisende jenseits der Grenzen sorglos online geht.

Damit Sie den Kostenschock beim Blick auf die Mobilfunkrechnung nach der Rückkehr vermeiden können, haben wir Ihnen im Folgenden wichtige Tipps fürs kostensparende Telefonieren und eine Übersicht über die wichtigsten Optionstarife der großen Mobilfunker zusammengestellt. Außerdem geben wir Tipps, wie sie die sensible High-Tech auch wieder heil aus dem Urlaub mit nach Hause bringen. Denn Sommer, Sonne, Strandgenuss – was uns Menschen den Urlaub erst schön macht – all das wird für Smartphones ganz schnell zum Megastress.

Doch zuerst zum Geld, und zwar fürs Telefonieren: Wichtig ist, alle Netzbetreiber MÜSSEN ihren Kunden einen Auslandstarif anbieten, der den EU-Konditionen entspricht, KÖNNEN aber auch Alternativen vorschlagen, die den Vorgaben nicht entsprechen müssen, sondern in einzelnen Konditionen deutlich günstiger sein können, aber auch teurer sein dürfen.

Bei der Deutschen Telekom heißt das Angebot „Smart Traveller“ , bei VodafoneReisePaket Plus“ , bei E-Plus/Base „Top Reisevorteil Plus“ . Und o2 hat mit der „Reise-Option“ sowie „My Europe Top“ sogar zwei Tarife im Angebot.

In der Regel sehen diese Haus-Tarife fürs Ausland an entscheidender Stelle sogar besser auch – und für viele Kunden sind sie es auch. Aber eben nicht in allen Details.

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