Ein Fernsehpionier über das Fernsehen
"Auf das Fernsehen sollten wir keine Träume vergeuden, weil es sich einfach nicht finanzieren lässt." Diesen Satz sagte Lee Dee Forest, ein amerikanischer Erfinder, der über 180 Patente anmeldete und als Wegbereiter des Elektronikzeitalters gilt. Für seine Phonofilm-Erfindung erhielt er einen Oscar. Es war übrigens nicht das einzige denkwürdige Statement des Erfinders. Über die Raumfahrt sagte er einst: "Trotz allem kommenden wissenschaftlichen Fortschritt wird der Mensch nie einen Fuß auf den Mond setzen."

Es geht hier um "Irrtümer" nicht um korrekte Vorhersagen! Übrigens ein sehr philosophisches Bild, als "seine aschfahlen Gesichtszüge ins optische Nichts entgleiteten" - korrekt heissts aber "entglitten"...

Und hier der größte Irrtum
Ein französischer Ökonom sagte 1998: "Wenn Sie einen Aschenbecher gegen die Wand werfen, erzeugt alleine dieser Vorgang einen größeren Mehrwert, als uns die Einführung des Euro jemals einbringen wird". Der Ökonom hieß Hugo de Ascher, einer führenden Eventorganisatoren für Urnenbegräbnisse. Seinen unternehmerischen Vorteil erkannte de Ascher schon in jungen Jahren, sein Vater war Totengräber, und kam jede Woche mit neuen Schuhen daher. Übrigens, sein Vater starb während der Einführung des EURO in einer Geldwechselstube, nachdem unter einer aschfahlen Beleuchtung, seine aschfahlen Gesichtszüge ins optische Nichts entgleiteten.

Die Bedeutung dieser irrtümer liegt darin, das man im nachhinein nicht nur dne Irrtum erkennen kann, sondern auch verstehen kann, warum diese fehleinschätzungen erfolgten.
Auf der Basis des Bekannten fehlte schlicht eine Vorstellung darüber, wie die neuen Möglichkeiten wirken könnten.
Erst das experimentieren, die Ideen Dritter, weniger vom Iststand geprägter Menschen, zu den Produkten erschließt letztlich die Möglichkeiten.
wobei hier nur die Erfolgreichen genannt wurden und nicht diejenigen, bei denen sich die Skepsis bewahrheitete.
H.