Topraks Technik Talk: Fünf Dinge, die ich an Word hasse

Topraks Technik Talk: Fünf Dinge, die ich an Word hasse

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Elegant und luxuriös, aber oft sehr launisch: Word 2007

Microsoft Word ist die beste Textverarbeitung auf dem Markt und für Millionen Anwender das bevorzugte Schreibwerkzeug. Aber könnte Microsoft bitte die folgenden nervtötenden Macken abstellen?

Eigentlich wollte ich ja über die Olympischen Spiele in China schreiben. Über Menschenrechte, Demokratie, welche Rolle das Internet dabei spielt und all das. Als ich gerade die Einleitung schrieb, poppte in Word 2007 plötzliches dieses blöde Smart Tag auf. Dauerte ein bisschen, bis ich das lästige Ding wieder loswurde. Smart Tags mochte ich noch nie. Das sind diese Mini-Menüs, die mitten im Text auftauchen und mit denen man dann passende Aktionen starten soll, etwa eine Adresse einfügen oder dergleichen. Das hat mich so aus dem Konzept gebracht, dass ich beschloss, mir meinen Ärger über Microsoft Word von der Seele zu schreiben.

Hier kommen die 5 Dinge, die ich an Word hasse:

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1. Word startet zu langsam

Vor 15 Jahren war die Textverarbeitung Word noch richtig schnell. Anfang der 1990er Jahre zu MS-DOS-Zeiten schrieb ich meine Abschlussarbeit an der Uni mit MS Word 5.0. Dem Programm trauere ich heute noch nach. Es bot einerseits alle Funktionen, die man für anspruchsvolle Texte braucht. Fußnoten, Kopf- und Fußzeilen und so weiter. Gleichzeitig war die Bedienung übersichtlich und schnörkellos. Der magische Punkt zwischen Leistung und Einfachheit war getroffen.

Seit Einführung der grafischen Bedienoberfläche ist Schluss mit dem schnellen und schlanken Word. Obwohl die Rechnerleistung seitdem vermutlich um den Faktor 100 gestiegen ist, ist der Start von Office immer gleich langsam und träge geblieben. Manchmal will ich nur mal kurz in einen Text reinsehen und klicke im Explorer darauf. Doch Office lässt sich erst mal ein paar Sekunden Zeit bis es sich blicken lässt.

2. Word hat zu viele Features

Einen Großteil der Funktionen, die Office bietet, brauche ich nicht und werde sie nie brauchen. Zum Beispiel die Fußnotenfunktion. Oder die Grammatikprüfung. Oder das Literaturverzeichnis. Trotzdem startet das Textprogramm immer mit all diesen Funktionen. Die Vielzahl der Features lenkt ab, verwirrt und erhöht die Gefahr von Bugs. Office ist wie ein überfüllter Schreibtisch, der überquillt vor lauter Sachen, die man nicht braucht: Geodreiecke, Zirkel, Buntstifte, Radiergummi und Tintenfässer. Die Chance, den ganzen Krempel einfach mal wegzuräumen, hat der Nutzer nicht. Zwar kann er die Menüleiste optisch entrümpeln, doch die Funktionen werden immer noch geladen.

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