PC macht Kinder erwachsen und Erwachsene kindisch
Das vieles im Internet mehr dem Spieltrieb gehorcht als echter Arbeit, hat seine Wurzeln zum Teil im Bedienkonzept des PCs. Denn die grafische Bedienoberfläche von Windows mit ihren bunten Icons, den Bildschirmschonern und Wallpapers hat immer schon den Spieltrieb bedient. Das erklärt auch die Faszination der Touchscreens, die Apples iPhone auf dem Massenmarkt eingeführt hat.
Hinzu kommt, dass gerade aus der Welt der Spiele neue Bedienkonzepte wie Gestensteuerung kommen, die schrittweise auf die Arbeitsplatz-PCs wandern. Marktforscher wie die von Gartner sehen darin sogar die Zukunft des PCs. Das ist einerseits ein faszinierender Fortschritt, zugleich aber auch eine Infantilisierung des Nutzers.
Interessant ist es jedenfalls zu sehen, wie Computer und Internet die alte Ordnung zwischen Kindern und Erwachsenen durcheinander gebracht haben. Den Kindern, die früher den ganzen Tag draußen herumgetobt sind, hat der Computer die sitzende Lebensweise beigebracht und mit leistungsorientierten Spielen die Kindheit gestohlen. Die Erwachsenen verwandelte er dafür mit Touchscreen und Web 2.0 in unbeschwert daddelnde Kinder. Der Computer stiehlt den Kleinen die Kindheit und schenkt sie den Erwachsenen. Kein Wunder, dass manche Manager glauben, im Business gehe nichts mehr ohne Web 2.0 …














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Alle Kommentare lesen23.06.2009, 02:35 UhrAnonymer Benutzer: alter ego
Das übliche platte Geplätscher im "Technik Talk". Kennen wir schon und ist keine weitere Aufregung wert. Solange es nicht gefährlich unqualifiziert und politisch wird wie im Falle der Netzzensur neulich, kann man die Kolumne einfach abhaken.
08.06.2009, 23:29 UhrAnonymer Benutzer: hanz
Wenn man keine Ahnung hat sollte man lieber schweigen, wenn dann auch noch keine Ahnung publiziert wird ist das gewollte Volksverdummung! Unternehmen die den impuls der Zeit verlieren, verlieren Wettbewerbsvorteile! Die Frage wäre wohl gerechtfertigter: Welche Unternehmen sollten sich mit Web 2.0 Gedankengut auseinandersetzen und welche benötigen dieses Medium nicht?
08.06.2009, 17:01 UhrAnonymer Benutzer: L3v3l
HaHa, Geil! Auf der Homepage der WiWo steht zuerst "Welchs Welt: Warum wir twittern" und fast direkt darunter: "Kindergarten Web 2.0"
im ersteren Artikel gibts auch direkt den entscheidenen Hinweis: "Vertriebsweg"!
im Moment ist Web 2.0 eh kaum zu definieren, geschweige denn zu nutzen, aber was ist daran falsch neue Wege zu probieren? 'innovation zahlt sich irgendwann aus; wir sollten dieses Feld nicht einfach den Amis überlassen!