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Tutorial: So schützen Sie Ihre Privatsphäre bei Facebook

von Jochen Mai und Michael Kroker

Datenschützer und Verbraucherschutzministerin Aigner wettern wegen einer vermeintlichen Sicherheitslücke gegen Facebook. Wiwo.de erklärt in drei Schritten, wie Sie in dem sozialen Netzwerk Ihre Privatsphäre sichern.

Ein junger Mann auf Facebook Quelle: dpa
Ein junger Mann auf Facebook Quelle: dpa

Unter der reißerischen Überschrift „Spionieren mit Facebook“ berichtete die FAZ gestern über ein vermeintliches neues Datenleck in dem weltgrößten sozialen Netzwerk. Dass die Kollegen dabei eher aus einer Mücke einen Elefanten gemacht haben, hat Martin Weigert vom Netzwertig-Blog bereits ausführlich und gut dargelegt.

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Wer dennoch über seine Privatsphäre besorgt ist, sollte seine entsprechenden Einstellungen bei Facebook überprüfen. Denn dass das Unternehmen einen laxen Umgang mit den privaten Daten seiner Nutzer pflegt, ist weithin bekannt. Ebenso, dass die Einstellungen, die die Privatsphäre derselben schützen sollen, ein Dschungel aus zahlreichen Klickmenüs darstellen, bei dem man auch schon mal ein wichtiges Häkchen vergessen kann – mit entsprechend weitreichenden Folgen.

Damit Ihnen das nicht passiert, lotsen wir Sie mit dieser Anleitung durch das Dickicht. Keine Bange, das sieht auf den ersten Blick komplizierter aus, als es ist. Sie brauchen dafür nicht mehr als zehn Minuten und sind danach so weit geschützt, wie Sie das wollen – und die Facebook-Betreiber das eben noch zulassen.

Also los: Öffnen Sie ein neues Fenster in Ihrem Browser und loggen Sie sich jetzt bitte in Ihren Facebook-Account ein.

Klicken Sie nun oben rechts auf  den Menüpunkt "Konto" – und dort auf die "Privatsphäre-Einstellungen". Hier entscheidet sich alles.

18 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 23.05.2011, 16:22 UhrFlorian

    Hallo zusammen,

    ich hab ne gute Anleitung bzgl. Facebook Privatsphäre schützen gefunden:

    http://www.vidorial.com/videos/1050-1-privatsphaere_schuetzen_in_facebook

    mfg,
    Flo ;)

  • 24.10.2010, 00:58 UhrJochen Mai

    @Mathias: Das unterscheidet uns. ich habe Freunde, echte, in einigen Städten, die nicht um die Ecke liegen. Und allein per brief habe ich meine Frau gefunden, die zu der Zeit in Amerika lebte. Deshalb möchte ich ihnen sagen: Was Sie sagen, sind Thesen. Und vielleicht ist es auch ihre persönliche Realität. Aber ich erkenne beim besten Willen keine Argumente darin, die ihre Verallgemeinerungen rechtfertigen würden.

    Vor welchem Missbrauch haben Sie denn eine solche Angst? bitte werden Sie doch mal konkret - solange Sie vage bleiben, wirkt es mir zu sehr nach Panikmache, wie sie derzeit viele betreiben. Und offen gestanden, ich halte es für grundfalsch junge Menschen zur Angst zu erziehen. Selbstverantwortung und Medienkompetenz sind mir da wesentlich lieber.

  • 24.10.2010, 00:00 Uhrmathias

    Herr Mai, ich möchte ihnen nichts unterstellen, was ich sagen wollte
    wir werden nie Freunde, wenn Sie nicht bei mir um die Ecke wohnen.

    Neue Zeit ? früher waren es Telefon oder brieffreunde, die irgendwann wegen räumlicher Entfernung einschliefen.
    Ausnahmen bestätigen heute noch die Regel.

    Der Unterschied: briefinhalte konnten keine DRiTTE für ihre
    Zwecke mißbrauchen.

    ihr Artikel vermittelt jungen Menschen falsche Sicherheit !!!!
    Und ich möchte ihnen erneut keine Werbungsabsicht für Facebook
    u.a. unterstellen.

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