TV und Internet: Was das Fernsehen alles kann

TV und Internet: Was das Fernsehen alles kann

von Meike Lorenzen

Nie waren die Möglichkeiten des TV-Konsums so vielfältig wie heute. Was in der Fernsehzeitschrift steht, spiegelt schon lange nicht mehr das wahre Angebot wieder. Wie das Internet einen Markt revolutioniert hat – und was das für den Verbraucher bedeutet.

Die Familie vor dem Fernseher zusammen, der Schein liegt vor ihnen, der Blick geht gebannt gen Bildschirm. Samstags 2,8 Millionen Zuschauer, mittwochs fast 2,2 Millionen. Wird die Lottofee die Glückszahlen ziehen? Die Live-Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen, ist ein Klassiker. Doch ab dem 3. Juli müssen die Glücksspieler ihren Rechner hochfahren, um zu erfahren, ob sie einen Sechser im Lotto haben. Dann wird dieses Ereignis nur noch im Internet per Livestream übertragen. Im Fernsehen zeigen die öffentlich-rechtlichen Anstalten nur noch die bereits veröffentlichten Zahlen.

Anzeige

Die Meldung zeigt, dass Fernsehen heute nicht mehr ist, was es mal war. Das Internet hat unsere Art Dokumentationen, Nachrichten, Filme und Serien zu konsumieren grundlegend verändert. Was in den Fernsehzeitschriften steht, spiegelt schon lange nicht mehr die Programm-Vielfalt wieder, die den Nutzern wirklich zur Verfügung steht.

Statt des reinen linearen Wegs, den die Sender vorgeben, gibt es viele individuelle Möglichkeiten fern zu schauen. Entsprechend erhebt die Gebühreneinzugszentrale zum Ärger vieler Bürger inzwischen eine Rundfunkpauschale, die für alle Geräte gilt. Wer einen Internetanschluss hat, muss zahlen.

Milliardenteures System Warum die GEZ überflüssig geworden ist

Das neue Gebührensystem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist absurd. Das Prinzip von Preis und Gegenleistung ist außer Kraft gesetzt. Warum der Abgabe-Irrsinn endlich ein Ende haben sollte.

Eine Hand hält die Anmeldeformulare der Gebühreneinzugszentrale GEZ vor einem Laptop und Computer, auf denen gerade die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF ausgestrahlt werden Quelle: dpa

Unter diesen Voraussetzungen sollte sich jeder Bürger mit den neuen Möglichkeiten des TV-Konsums vertraut machen. Ein Überblick über das, was das Fernsehen im Internet zu bieten hat.

Der PC, Smartphone und Tablet werden zum Fernseher

Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Der Großteil der Deutschen schaut noch ganz klassisch fern. Experten streiten immer wieder heftig darüber, ob der Anteil sich verringern oder wachsen wird. Fakt bleibt aber, dass das TV-Gerät nicht der einzige Kanal ist, über den Fernsehen empfangen wird.

Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 hat ergeben, dass die Menschen in Deutschland im Durchschnitt etwa vier Stunden pro Tag vor der Flimmerkiste sitzen. Das ist ein neuer Rekord. Allerdings werden TV-Programme, Filme und Sendungen seit Jahren verstärkt auch über stationäre Rechner und seit kurzem auch mobile Endgeräte geschaut wird. Der IT-Verband Bitkom hat für das Jahr 2013 prognostiziert, dass 30 Millionen Smartphones und Tablets in Deutschland über die Ladentheke gehen werden. Dem stehen 8,8 Millionen TV-Geräte gegenüber.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%