Wo geht´s ins Internet?
Bild: APNPlatz zehn: Alice im Wunderland
Viele Kinobesucher war die kleine blonde Alice, die dem sprechenden Kaninchen mit der Uhr in den Hasenbau und damit ins Wunderland folgt, aus dem Roman von Lewis Carroll bekannt oder einem der Filme, die es im vergangen Jahrhundert schon gegeben hatte. Die Neuverfilmung in 3D von Regisseur Tim Burton zeigte die Fantasie-Geschichte 2010 in neuen Dimensionen. 1,024 Milliarden US-Dollar spielte der Streifen mit Mia Wasikowska in der Hauptrolle und Johnny Depp als verrücktem Hutmacher ein. Das Budget hatte 200 Millionen Dollar betragen.
Bis vor Kurzem war er damit noch der neunterfolgreichste Film weltweit. Jetzt rutschte er einen Platz ab und landet damit gerade noch unter den Top Ten. Zu der Weltpremiere in London waren sogar Prinz Charles und dessen Gattin Camilla, Herzogin von Cornwall, gekommen.
Bild: dpaPlatz neun: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung
George Lucas' vierter Teil der gewaltigen Sternensaga spielte 1999 weltweit 924 Millionen US-Dollar ein. Das damalige Filmbudget lag bei 115 Millionen US-Dollar. Als der Film im Februar 2012 als 3D-Version erneut in die Kinos kam, klingelte es erneut kräuftig in der Kasse und knackte schließlich die Milliarden-Dollar-Marke.
Mit einem Einspielergebnis von nun 1,024 Milliarden Dollar sprang Episode I wieder unter die Top Ten der umsatzstärksten Filme. Die Star-Wars-Saga mit allen Filmen kommt derweil unter den erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten auf Platz drei. Zusammen spielten sie über 4,38 Milliarden Dollar ein.
Bild: dpaPlatz acht: Fluch der Karibik - Fremde Gezeiten
Captain Jack Sparrow kämpfte 2011 zum vierten Mal auf den Kinoleinwänden der Welt und der Piratenfilm von Regisseur Rob Marshall spielte damit 1,043 Milliarden US-Dollar ein. Die Produktionskosten hatten bei 250 Dollar gelegen.
US-Filmverleih Buena Vista konnte sich damit über einen großartigen Umsatz freuen und Hauptdarsteller Johnny Depp über eine Rekordgage: Allein für diesen Streifen soll der Hollywood-Star über 50 Millionen Dollar kassiert haben.
Bild: dpaPlatz sieben: Toy Story 3
Der erste Teil war damals eine Kinorevolution, der Dritte ist der einzige vollanimierte Kinofilm der es auf die ewige Bestenliste der umsatzstärksten Filme geschafft hat: Toy Story 3 brachte 2010 1,024 Milliarden US-Dollar ein. Der Pixar-Film von Regisseur Lee Unkrich war mit einem Budget von 200 Millionen Dollar produziert worden.
Der Kinderfilm über die Geschichte des Jungen Andy, seines Lieblingsspielzeugs Woody und dessen Kollegen findet sich in der Erfolgsliste der Filmreihen auf Platz 14. Alle drei Filme zusammen brachten 1,948 Milliarden Dollar ein.
Bild: dpaPlatz sechs: Fluch der Karibik 2
Der zweite Teil der Geschichten um den Piraten Captain Jack Sparrow hatte bereits zehn Wochen nach Kinostart weltweit die Milliarden-Dollar-Grenze durchbrochen. Insgesamt brachte der Film von Regisseur Gore Verbinski 2006 1,066 Milliarden Dollar ein. Das Budget: 225 Millionen Dollar.
Im Vergleich der erfolgreichsten Filmreihen gibt es Platz vier für die vier Piratenfilme mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Alle zusammen spielten über 3,7 Milliarden Dollar ein. Die Rekorde lohnten sich übrigens nicht nur für den US-Filmverleih . Hauptdarsteller Depp soll allein für die vier Teile - dank Gewinnbeteiligung - rund 350 Millionen Dollar kassiert haben.
Bild: dpaPlatz fünf: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Die Verfilmungen von Tolkiens Trilogie "Der Herr der Ringe" war ein voller Erfolg. Regisseur Peter Jacksons Szenerien wurden vielfach bewundert und mit zahlreichen Oskars ausgezeichnet. Auch die Zahlen der Produktion konnten sich am Ende sehen lassen: Teil drei, Die Rückkehr des Königs, landete mit einem Umsatz von 1,119 Milliarden US-Dollar in der Bestenliste der erfolgreichsten Filme. Derzeit liegt der Film über den Showdown in Mittelerde auf Platz fünf.
Die Produktionskosten des 2003 angelaufenen Films lag dafür gerade einmal bei 94 Millionen Dollar. Ein gutes Ergebnis für den US-Filmverleih New Line Cinema. Die Film-Trilogie hat übrigens auch ihren Platz auf der Liste der erfolgreichsten Filmreihen. Mit einem Einspielergebnis von insgesamt 2,917 Milliarden US-Dollar landet die Herr-der-Ringe-Reihe auf Platz sechs. Im Bereich der Film-Trilogien ist die Verfilmung von Hobbits, Orks und Co. sogar die Nummer eins.
Bild: dpaPlatz vier: Transformers 3
Mit dem dritten Teil der Reihe landete Regisseur Michael Bay einen historischen Kassenschlager: 1,123 Milliarden US-Dollar brachte die Mischung aus Action und Science Fiction ein. Die Produktionskosten lagen bei 195 Millionen Dollar. Ein satter Gewinn für Paramount Pictures.
Auch die ganze Transformers-Reihe liegt auf der ewigen Bestenliste unter den Top Ten. Die Geschichten um den Kampf von Mensch und Robotern spielten zusammen 2,669 Milliarden Dollar ein und stehen damit auf Platz sieben. Im Vergleich der Trilogien sogar auf Platz zwei hinter Der Herr der Ringe.
Bild: dpaPlatz drei: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2
Es war der letzte Akt der Harry Potter-Saga und es sollte im Kino der größte Erfolg der Reihe werden. Der achte Zauberfilm von Regisseur David Yates spielte 2011 insgesamt 1,328 Milliarden Dollar ein. Warner Bros. damaliges Budget lag nur bei 250 Millionen.
Bei den erfolgreichsten Filmreihen liegt die Harry Potter-Reihe auf Platz eins. Alle acht Filme zusammen spielten 7,706 Milliarden Dollar ein.
Bild: dapdPlatz zwei: Titanic
Über ein Jahrzehnt stand der Film über Untergang des Luxusdampfers Titanic und die Liebesgeschichte zwischen Arbeiterjungen und Lady an der Spitze der umsatzstärksten Filme. Als Titanic über die Kinoleinwände flimmerte machte er die Hauptdarsteller Kate Winslet und Leonado DiCaprio über Nacht zu Stars und spielte 1,843 Milliarden Dollar ein. Das damalige Budget: 200 Millionen.
Mit dem 100-jährigen Jahrestag des Titanic-Untergangs kommt die Co-Produktion von 20th Century Fox und Paramount Pictures nun als 3D-Film erneut in die Kinos. Ob er dann wieder an die Spitze ziehen wird, bleibt abzuwarten.
Bild: APPlatz eins: Avatar - Aufbruch nach Pandora
Nach dreizehn Jahren überholte Regisseur James Cameron 2009 seinen eigenen Rekord und setzte die Pocahontas ähnliche Geschichte an die Spitze der ewigen Kino-Charts. Das teilweise computeranimierte und mit neuesten 3D-Kameras gefilmte Science-Fiction-Spektakel steht bis jetzt an der Spitze.
Das Budget des Films lag damals bei 237 Millionen US-Dollar. Eingespielt hat die Produktion des 20th Centry Fox-Filmverleihs am Ende 2,468 Milliarden Dollar.
Platz zehn: Alice im Wunderland
Viele Kinobesucher war die kleine blonde Alice, die dem sprechenden Kaninchen mit der Uhr in den Hasenbau und damit ins Wunderland folgt, aus dem Roman von Lewis Carroll bekannt oder einem der Filme, die es im vergangen Jahrhundert schon gegeben hatte. Die Neuverfilmung in 3D von Regisseur Tim Burton zeigte die Fantasie-Geschichte 2010 in neuen Dimensionen. 1,024 Milliarden US-Dollar spielte der Streifen mit Mia Wasikowska in der Hauptrolle und Johnny Depp als verrücktem Hutmacher ein. Das Budget hatte 200 Millionen Dollar betragen.
Bis vor Kurzem war er damit noch der neunterfolgreichste Film weltweit. Jetzt rutschte er einen Platz ab und landet damit gerade noch unter den Top Ten. Zu der Weltpremiere in London waren sogar Prinz Charles und dessen Gattin Camilla, Herzogin von Cornwall, gekommen.
Ob das auch für die Bedienbarkeit gilt, will ich ausprobieren. Wie leicht kann ich unser Smart-TV mit dem Internet verbinden? Wie komfortabel lassen sich Web-Seiten aufrufen, Online-Alben durchblättern, Tweets absetzen oder der Facebook-Status aktualisieren? Und – vor allem – gelingt es mir, die skeptische Gattin fürs vernetzte Fernsehen zu begeistern?
Die verdreht erst einmal die Augen, während ich den sperrigen 15-Kilo-Monitor aus der Verpackung wuchte und versuche, Gehäuse und Standfuß zusammenzuschrauben, ohne das Display zu zerdeppern. Fast 20 Minuten jongliere ich mit Antennen- und Verlängerungskabeln, Verteilersteckern und Signalverstärkern, bis Display, Videorekorder und Set-Top-Box fürs digitale Kabel harmonieren.
So weit ist die Fernsehwelt wie gehabt. Aber wo bitte geht’s nun ins Internet? Ein Blick auf die Steckerfarm an der Rückseite des LG lässt Übles ahnen. Dort entdecke ich einen LAN-Anschluss, wie ich ihn von meinem Büro-Notebook kenne. Dumm nur, dass unser Wohnzimmer im Erdgeschoss liegt, der Router für den Internet-Zugang aber an der Wand meines Arbeitszimmers im Dachgeschoss verschraubt ist. Und an Leitungen für ein Computernetzwerk hat Anfang der Neunzigerjahre, als unser Haus gebaut wurde, niemand gedacht.
Neue Fernsehwelt
Programmdirektor Google
Gemeinsam im Kreis der Familie um 20 Uhr die „Tagesschau“ angucken – die Fernsehsender verlieren ihr Privileg, mit einem festen Programmschema den Alltag der Zuschauer zu bestimmen. Der Zuschauer wählt künftig selbst je nach Stimmungslage und Zeitbudget eine geeignete Sendung aus und vertraut darauf, dass Suchmaschinen wie Google ihm aus einer kaum noch überblickenden Zahl von Programmen das Gewünschte herauspicken.
Entmachtete Netzbetreiber
Bisher entschieden die Deutsche Telekom oder Kabel Deutschland, welche TV-Programme sie in ihre Netze einspeisen. Mit der Verbreitung von superschnellen Verbindungen im Festnetz und Mobilfunk lässt sich Fernsehen auch direkt über das Internet übertragen. IT-Dienstleister sorgen mit riesigen Rechnerparks dafür, dass auch große Datenpakete wie Live-Bilder von der Fußball-Bundesliga ohne Ruckeln auf Computer- oder Fernsehschirmen ankommen.
Gerätehersteller in Zugzwang
Bisher zappen die Zuschauer mit der Fernbedienung durch die Programme. Künftig übernehmen Betriebssysteme wie Googles Android und Apples iOS auch das Kommando über den Fernseher. Die auf den Smartphones so populären Apps tauchen auch auf dem Bildschirm auf und führen die bisher strikt getrennten Computer- und TV-Welten zusammen. Statt mit der Fernbedienung steuert der Zuschauer Programme mit seiner Stimme oder durch Körperbewegungen an.
Lösung Spezialsteckdose
Meine Lösung für das Anschlussproblem: Spezialsteckdosen, über die ich die Online-Signale mithilfe der sogenannten Powerline-Technik via Stromnetz übertragen kann. An beiden Dosen befinden sich LAN-Stecker. Den einen verbinde ich mit dem TV-Gerät, den anderen mit meinem Router. Knapp 90 Euro kostet so eine Lösung vom Aachener Powerline-Experten Devolo.
Ich grübele noch, wie ich das Extra-Investment meiner Gattin erklären kann, da löst sich das Problem überraschend von selbst. Während viele Online-Fernseher mit dem billigeren LAN-Anschluss auskommen müssen, hat LG unserem Smart-TV auch ein Modul für den schnurlosen WLAN-Internet-Zugang spendiert. Es zeigt beim Einrichten des Monitors binnen Sekunden alle erreichbaren Funknetze an.

Mühsame Eingabe des WLAN-Passworts
Weit mehr Arbeit macht es, das WLAN-Passwort einzugeben. Denn der LG bietet nur eine Bildschirmtastatur durch die ich mich mühsam mit den Cursortasten der Fernbedienung hindurchklicken muss. Alternativ kann ich mit einem virtuellen Zeigestock hantieren, der an die Controller von Nintendos Wii-Spielekonsole erinnert.
Deutlich praktikabler ist der Weg, den beispielsweise Philips bei seinen Smart-TV-Geräten verfolgt. Dort haben die Entwickler eine doppelseitige Fernsteuerung entworfen. Oben finden sich alle Knöpfe zur TV-Bedienung, auf der Unterseite eine zumindest rudimentäre Schreibmaschinen-Tastatur. Die aktiviert sich, sobald ihr Besitzer die Steuerung umdreht.














