US-Sicherheitsfirma: Russische Hacker spähten Nato und EU aus

US-Sicherheitsfirma: Russische Hacker spähten Nato und EU aus

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Hacker aus Russland sollen die Nato ausspioniert haben

Eine Windows-Sicherheitslücke soll es einer Gruppe russischer Hacker ermöglicht haben, das Nato-Militärbündnis auszuspionieren. Mehrere Regierungen und Unternehmen sollen betroffen sein.

Hacker aus Russland haben nach Angaben der US-Sicherheitsfirma ISight ein Sicherheitsleck in der Windows-Software genutzt, um Computer der Nato und der EU auszuspähen. Auch Rechner der Ukraine sowie Firmen aus dem Energie- und Telekom-Bereich seien betroffen, teilte ISight mit.

Es sei unklar, welche Daten dabei erbeutet worden seien. Die Hacker hätten es aber auch auf politische Informationen abgesehen, die im Zusammenhang mit der Krise in der Ukraine stünden. ISight gehe von russischen Hackern aus, weil in der Software bestimmte Sprachbausteine benutzt worden seien und allgemein die Auswahl der Ziele darauf schließen lasse.

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Microsoft kündigte noch für Dienstag ein automatisches Update für betroffene Windows-Versionen an. ISight zufolge wurde der US-Konzern schon vor längerem informiert. ISight habe mit der Veröffentlichung der Erkenntnisse dann gewartet, um Microsoft Zeit für die Schließung des Sicherheitslecks zu geben.

Von der russischen Regierung, der Nato und der EU war zunächst ebenso wenig eine Stellungnahme zu den Angaben erhältlich wie von der ukrainischen Regierung.

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