Bild: ScreenshotTyp: Soziales Netzwerk
Gründung: November 2010
Wagniskapital: 41 Mio. Euro
Börsenwert / Bewertung: 500 Mio. Euro
Bild: ScreenshotTyp: Online-Bezahldienst
Gründung: Februar 2009
Umsatz: 60 Mio. Euro (geschätzt)
Wagniskapital: 168 Mio. Euro
Börsenwert / Bewertung: 4 Mrd. Euro
Bild: ScreenshotTyp: Vermittlung von Unterkünften (social sharing)
Gründung: August 2008
Wagniskapital: 120 Mio. Euro
Börsenwert / Bewertung: 1,5 Mio. Euro
Bild: ScreenshotTyp: Soziales Netzwerk
Gründung: August 2008
Wagniskapital: 37 Mio. Euro
Börsenwert / Bewertung: 800 Mio. Euro
Bild: ScreenshotTyp: Online-Speicherdienst
Gründung: Juni 2007
Umsatz: 240 Mio. Euro (geschätzt)
Wagniskapital: 257 Mio. Euro
Börsenwert / Bewertung: 5 Mrd. Euro
Bild: dpaTyp: Führender Online-Spieleanbieter
Gründung: Juli 2007
Umsatz: 1,14 Mrd. Euro
Verlust: 400 Mio. Euro
Börsenwert / Bewertung: 6,5 Mrd. Euro
Mitarbeiter: 2900
Bild: dpaTyp: Kurznachrichtendienst
Gründung: März 2006
Umsatz: 140 Mio. Euro (geschätzt)
Wagniskapital: 1,1 Mrd. Euro
Börsenwert / Bewertung: 10 Mrd. Euro
Mitarbeiter: 300
Bild: dpaTyp: Weltmarktführer soziale Netzwerke
Gründung: Februar 2004
Umsatz: 3,7 Mrd. Euro
Gewinn: 1 Mrd. Euro
Wagniskapital: 2,2 Mrd. Euro
Mitarbeiter: 2500
Bild: dapdTyp: Weltmarktführer – Business-Netzwerk
Gründung: Mai 2003
Umsatz: 522 Mio. Euro
Gewinn: 12 Mio. Euro
Börsenwert / Bewertung: 10,5 Mrd. Euro
Mitarbeiter: 2200
Bild: dapdTyp: Weltmarktführer Internet-Suche / Online-Werbung
Gründung: September 1998
Umsatz: 38 Mrd. Euro
Gewinn: 10 Mrd. Euro
Börsenwert / Bewertung: 198 Mrd. Euro
Mitarbeiter: 32 500
Typ: Soziales Netzwerk
Gründung: November 2010
Wagniskapital: 41 Mio. Euro
Börsenwert / Bewertung: 500 Mio. Euro
Was ist der Unterschied zwischen deutschen Startups und ihren Pendants im Silicon Valley? Bekannt ist, dass Unternehmen im High-Tech-Eldorado mit vergleichbaren Angeboten oft zehn Mal höher bewertet werden als ihre deutschen Pendants. Das liegt auch daran, dass es in den USA leichter ist, junge Firmen zu gestandenen Unternehmen auszubauen, zu verkaufen oder an die Börse zu bringen.
Doch es gibt noch einen weiteren Unterschied, den Xing-Gründer Lars Hinrichs jüngst auf der Technologiekonferenz Noah in San Francisco ansprach: Fast alle erfolgreichen Internet-Startups im Silicon Valley wurden von Unternehmern mit technischem Hintergrund gestartet: Google, Ebay, Netscape oder Facebook sind nur die prominentesten Beispiele.
In Deutschlands Internet-Szene jedoch, sagte Hinrichs, „dominieren Betriebswirte“. Und diese kopieren oft inbrünstig das Geschäftsmodell von bereits erfolgreichen Startups, ohne ähnlich viel Leidenschaft in das Perfektionieren des Produkts zu legen oder ganz neue Lösungen zu ersinnen.
Die Leidenschaft fehlt
Silicon-Valley-Wagnisfinanzierer fahnden daher gezielt nach Gründern mit Technologie-Hintergrund. Sie hätten andere Prioritäten, weil sie sich zuerst aufs Produkt konzentrierten und dann erst auf den Profit, sagt John O’Farrell vom Finanzierer Andreessen Horowitz.
Wenn das Produkt erfolgreich ist, eingeführt und von den Kunden geschätzt wird, kann man sich auch um das Geldverdienen kümmern. So könnten Märkte erschlossen werden, die andere vernachlässigen würden, weil sie zum Start kein funktionsfähiges Geschäftsmodell finden.
Der deutsche Investor Klaus Hommels, der früh in Unternehmen wie Skype, Facebook und Spotify investierte, sucht ebenfalls Gründer mit technischem Hintergrund. Früher, so gibt der Chef des Züricher Wagniskapitalgebers Lakestar zu, hätte er das unbewusst getan. Denn laut seinen Beobachtungen lösen diese Spezialisten oft Probleme aus ihrem Umfeld mit einem selbst entwickelten Produkt, für das es in vielen Fällen tatsächlich Bedarf gibt. Bei Skype war es eine softwarebasierte Internet-Telefonie-Lösung für günstige Gespräche, die ohne zusätzliche Hardware beim Nutzer auskam.
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