kolumneValley Talk: Neueinsteiger im Netz

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Wer Kontakt zu seinen unmittelbaren Nachbarn in der nächsten Straße oder zwei Blocks weiter sucht, der kann sich über Nextdoor mit eben diesen Menschen zu Produkten, Partys und vielem mehr austauschen.

Kolumne von Matthias Hohensee

Prominente Unternehmer versuchen ihr Glück mit neuen sozialen Netzwerken. Haben Sie eine Chance gegen Faceboook, Google und Twitter?

Die Schlachten im sozialen Internet scheinen geschlagen. Unternehmen aus dem Silicon Valley haben den Markt weitgehend unter sich aufgeteilt: Facebook hat rund 800 Millionen Mitglieder um sich geschart. LinkedIn hat sich mit 120 Millionen Nutzern bei beruflichen Kontakten etabliert, Twitter als Kommunikationsmedium. Und Google holt mittels seines sozialen Netzwerks Google+ mit nunmehr rund 50 Millionen Nutzern kräftig auf.

Bei Google+ tummeln sich bislang zwar vornehmlich eingefleischte Internet-Fans. Doch das soll sich laut Vic Gundotra ändern. Im Weihnachtsgeschäft, so kündigte der Google-Manager kürzlich an, werde man eine große Kampagne fahren, um den Dienst noch enger mit den anderen Angeboten der allgegenwärtigen Suchmaschine zu vernetzen. Damit soll Google+ auch bei normalen Internet-Nutzern populär werden.

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Ist in dem Reigen der Großen noch Platz für Neueinsteiger?

Einige prominente Internet-Unternehmer sind fest davon überzeugt. Allerdings wollen sie die Branchengrößen nicht frontal angehen, sondern vielmehr deren Mitglieder für sich vereinnahmen. So wie der Multiunternehmer Bill Gross aus Pasadena, der als Erfinder der klickbasierten Werbung gilt.

Verkaufsplattform "Social Media"

Nachdem seine Idee, Suchmaschinen am Verkauf von Produkten zu beteiligen, nicht zündete, konzentriert sich Gross nun voll auf den sozialen Medienbereich.

Mit Ubermedia kontrolliert er einige populäre Verwaltungsprogramme für Twitter. Und mit chime.in versucht er nun, sein eigenes soziales Netz hochzuziehen. Chime.in ist als eine Art Filter gedacht, um den Nachrichtenstrom aus den großen Netzwerken zu bändigen.

Statt alle Nachrichten und Gedanken eines Nutzers in Form von Texten oder Fotos zu konsumieren, folgt man einfach nur deren Spezialdisziplin oder abonniert lediglich die Expertenstimmen zu einem bestimmten Themenbereich. Oder aber man präsentiert sich mit seiner eigenen Startseite selber als Experte, für Fotografie zum Beispiel. Bislang, so hat Gross erkannt, werden die Schöpfer von Inhalten sozialer Medien nicht an den Einnahmen beteiligt, die mit ihren Texten oder Fotos generiert werden. Das will er ändern und Werbung auf ihre Seiten vermitteln, für die chime.in wiederum eine Provision berechnet.

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