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Valley Talk: Warum Yahoo gegen Facebook kämpft

Kolumne von Matthias Hohensee (Silicon Valley)

Mit einer optisch aufgefrischten Startseite, verbesserten E-Mail-Funktionen und einem renovierten Messenger will Yahoo die Konkurrenz in Schach halten. Warum vor allem Facebook dem Unternehmen ein Dorn im Auge, analysiert US-Korrespondent Matthias Hohensee.

Matthias Hohensee berichtet für die WirtschaftsWoche aus dem Silicon Valley
Matthias Hohensee berichtet für die WirtschaftsWoche aus dem Silicon Valley
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Es war die große Chance, sich neu zu erfinden. Im Spätsommer 2006 verhandelte die damalige Yahoo-Managerin Susan Decker mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und dessen Aufsichtsratschef Peter Thiel über den Kauf des sozialen Netzwerks. Yahoo bot 1,2 Milliarden Dollar. Doch Thiel lehnte die Offerte ab: Unter vier Milliarden Dollar wollte er nicht verhandeln.

Drei Jahre später hat Facebook Google als Yahoos Angstgegner Nummer eins abgelöst. Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist es gelungen, sein Netzwerk in Rekordzeit für inzwischen rund 300 Millionen Internet-Nutzer zur ersten Anlaufstelle im Netz zu machen.

Facebook: frischeres Angebot

Zu einer Web-Seite, auf der relevante Informationen zusammenlaufen und von der aus die Mitglieder Exkursionen ins Internet unternehmen. Also genau das, womit Yahoo groß geworden ist: Yahoo ist immer noch riesig: In diesem Monat werden etwa 590 Millionen Nutzer die Yahoo-Web-Seite besuchen.

Facebooks Angebot dagegen wirkt frischer und vor allem innovativer. Die Popularität von Yahoo stützt sich vor allem auf die Kommunikationsangebote Yahoo-Mail und Yahoo-Messenger, die Nutzer nicht so schnell wechseln können.

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