Von Nullen und Einsen: Das war das IT-Jahr 2011

kolumneVon Nullen und Einsen: Das war das IT-Jahr 2011

Bild vergrößern

Screenshot der Apple-Homepage zeigt das Porträt des Apple-Gründers Steve Jobs (1955-2011)

Kolumne von Ben Schwan

Man kann nicht behaupten, dass 2011 ein langweiliges High-Tech-Jahr war. Spannende Dienste kamen auf den Markt, die politische Macht des Netzes wurde sichtbar und ein wichtiger Gestalter ging von uns. Ein Rückblick auf zwölf ereignisreiche Monate.

Der IT-Mann des Jahres

Erst vor wenigen Tagen hat er noch posthum einen Grammy erhalten, seine offizielle Biografie ist bei Amazon das meistverkaufte Buch des Jahres 2011, in Budapest wurde ihm eine Statue erbaut und weltweit sorgte sein Abschied für Trauer bei Geeks, Fans und so manchem Otto Normalnutzer: Die Rede ist natürlich von Steve Jobs. Mit dem Tod des Apple-Mitbegründers im Oktober endete eine Ära. Kaum jemand hatte die Branche derart häufig revolutioniert wie Jobs - Hype um die Kultmarke hin oder her.

Anzeige

Egal ob Macintosh, iPod, iPhone oder iPad: All das waren Produkte, die den Technik-Sektor nachhaltig prägten und den Rest der Industrie gerne auch mal auf andere Bahnen lenkte. Apple wird durch Jobs' Tod nicht untergehen, hat die Firma doch ein gut besetztes Managementteam und viele kreative Leute. Doch die Hand der IT-Legende wird dem Unternehmen fehlen, ließ er es sich doch nicht nehmen, auch über Kleinigkeiten zu entscheiden.

Die PCs des Jahres

Ist die Windows-PC-Branche in der Krise? Wenn man sich die sinkenden Verkaufszahlen im klassischen Computergeschäft ansieht, könnte man den Eindruck bekommen. Neue Geräteklassen wie Tablets werden wichtiger. Und trotzdem zeigte der Chipriese Intel mit seinem Ultrabook-Konzept, dass der gute alte Laptop-Rechenknecht noch nicht zum alten Eisen gehört. Dünne, leichte Hardware, lange Batterielaufzeiten und gute Leistungswerte - mehr braucht es nicht.

Ob das ausreicht, wegbrechende Margen zu retten, ist eine andere Frage. Selbst der Softwarekoloss Microsoft scheint sich nicht mehr so sicher, wie es im Segment weitergeht: Mit Windows 8, das in einer Vorabversion im September gezeigt wurde, setzt man auf eine Kombination aus Tablet-Oberfläche und klassischem Fenster-Betriebssystem. Derweil arbeiten Millionen weiter fleißig mit dem alten Windows XP, das Microsoft nicht loszuwerden scheint.

Die Telefone des Jahres

Gute Smartphones scheinen mittlerweile im Wochentakt auf den Markt zu kommen. 2011 war das Jahr von Googles Android-Betriebssystem: In der Masse setzte es sich gegen Apples iPhone durch. Das lag vielleicht auch daran, dass sich Apple mit seinem neuesten Gerät viel Zeit ließ: Erst im Oktober wurde das iPhone 4S vorgestellt. Es war für Tech-Auguren eine Enttäuschung: Die hatten ein überarbeitetes iPhone 5 erwartet. Dafür gab es etwas bessere Hardware und den Sprachassistenten Siri, der interessante Features hat, aber besonders auf Deutsch noch nicht perfekt ist.

Im Android-Lager ist das Samsung Galaxy Nexus der neue ungekrönte König. Mit der neuesten Software-Version 4.0 einem großen Bildschirm und schicken Funktionen macht es dem iPhone ordentlich Konkurrenz. Nokia kam 2011 ebenfalls wieder zurück auf die Smartphone-Bühne: Mit dem Lumia 800 wurde das erste Windows-Phone-Gerät vorgestellt. Ein Handy, das durchaus konkurrenzfähig ist - allerdings scheint es von den Massen langsamer angenommen zu werden als iPhone oder Android-Geräte.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%