Kommentare zu: Die Handy-Halunken

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4 Kommentare
  • 26.07.2009, 18:38 UhrAnonymer Benutzer: Mister Mobilfunk

    Vielleicht sollte Herr ben Schwan ein mal bedenken, dass die Mobilfunkprovider in Deutschland vor etlichen Jahren eine unvorstellbare Summe für die UMTS Lizenzen gezahlt haben.

    Geht man von plausiblen berechnungen aus, so wird sich die UMTS/HSDPA Technik kaum mehr wirtschaftlich rechnen lassen können. Und dies sind nicht die Provider sondern der Staat schuld, der mit horrenden UMTS-Lizenzentgelten seine maroden Strukturen kurzfristig sanieren wollte.

    Zu alle dem kommt hinzu, dass die Generation Upload auch zur Generation "wir wollen alles, aber nichts dafür zahlen" gehört. Natürlich kann man die Datenvolumina kritisieren und die Preismodelle sind sicherlich alles andere als kundenfreundlich.

    Doch bevor man wieder nach Regulierung schreit, in einem der am strengsten regulierten Märkte innerhalb der EU, sollte man sich vielleicht auch vor Augen führen, dass eventuell sogar die Regulierung und der enorme Preisverfall trotz größerer Nutzung bedingt durch Massnahmen aus brüssel (mit herzlichen Grüßen an Viviane Reding), dazu führten, dass die infrastruktur in Europa in Sachen Mobilfunk zeitlich sehr hinterherhinkt.

    Mit dem Schreien nach weiterer Regulierung (schon mal auf die Gewinneinbrüche bei den Mobilfunkern geachtet?) erreicht man lediglich das Gegenteil.
    Vielleicht sollte man auch mal über die Verbesserungen des innovationsumfeldes nachdenken als an Preismodelle, die es auch dem Hartz iV Empfänger ermöglichen mobile Datenkommunikation zu nutzen.

    Die Zukunft wird iP sprechen, und damit wird auch VoiP zunehmend ein Thema im Mobilfunk. Aber selbst wenn die Skype-Sperren irgendwann aufgehoben werden- bei dem derzeitigen Preisverfall in der Telefonie wird Skype gerade in Sachen Sprachqualität der Mobilfunksprachqualität nicht das Wasser reichen können.


    Es ist schon komisch, dass sich jeder über Preise im Mobilfunk aufregt, aber sich niemand über Arzneimittelpreise beschwert....

  • 26.07.2009, 20:31 UhrAnonymer Benutzer: Manfred Mann

    @Mister Mobilfunk:

    Enormer Preisverfall? Dass ich nicht lache. 24 Cent pro Megabyte dürften Gewinnmargen erlauben, die in anderen branchen NiCHT EiNMAL DENKbAR sind. Viviane Reding hat auf populistisch Art enorm überhöhte Preise auf ein überhöhtes Maß senken lassen. Nicht mehr und nicht weniger. SMS ist auch so ein beispiel: Die kosten die Mobilfunkanbieter seit Jahren NiCHTS, sie kassieren aber enorme Summen dafür. (Vielleicht erinnert sich jemand daran, dass die bei E-Plus Ende der Neunzigerjahre sogar nichts gekostet haben, weil sie noch nicht als Cash Cow entdeckt worden waren.)

    Skype hat per UMTS eine hervorragende Qualität, SiP-Angebote ebenso. So lange die bandbreite verfügbar ist (die jetzt endlich da ist), ist das überhaupt kein Problem. Sie klingen mir wie ein Mobilfunklobbyist, der versucht, die alte GSM-Technik zu verteidigen. Das klappt aber nicht mehr lange, siehe Festnetz von POTS zu iP.

    Arzneimittelpreise? Da haben Sie ein gutes beispiel gewählt. Genau die verlangen Mobilfunker hier zu Lande. Und hat sie im übrigen jemand dazu gezwungen, die UMTS-Frequenzen so teuer zu bezahlen, die im übrigen längst abgeschrieben sind?

  • 26.07.2009, 20:58 UhrAnonymer Benutzer: Karl-heinz Krönes

    bei Vodafone sind die handy teuer internet Film koste extra

  • 07.08.2009, 16:13 UhrAnonymer Benutzer: Hans

    Egal was, wie und warum, wir Deutschen sind die Melkkühe der Mobielfunkriesen - basta!!! Geht's nach z.b. Österreich und schaut dort mal auf die Preise oder italien, Spanien, Frankreich etc. etc. etc.
    Schon irgendwie komisch, dass unsere Riesen in solchen Ländern deutlich günstiger können, als hierzulande......

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