Kommentare zu: Was vom iPad-Fieber übrig blieb

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7 Kommentare
  • 04.07.2010, 14:48 UhrAnonymer Benutzer: RRR

    Und was ist, wenn Apple gar nicht sooo inovativ ist wie jeder denkt. Vielleicht durchforsten die das internet nach einem zukünftigen Produkt was sich der Kunde wünscht und wie es sein sollte und entwickeln es erst dann??? Schon einmal auf die idee gekommen?

  • 04.07.2010, 17:25 UhrAnonymer Benutzer: M.Treuah

    ich brauche keinen der mir sagt ob ich ein iPad oder iphone brauche.ich entscheide das selbst.

  • 04.07.2010, 21:59 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    @RRR: ich denke Jobs ist schon innovativ. Aber nicht im Sinne der deutschen ingenieurskunst, sondern wegen des gesamten Ansatzes:

    a) Keine Software, sondern Hardware mit Software verkaufen (womit die Open Source-Guerillas komplett ausgeklammert werden - was einem reinem Software-Unternehmen wie Microsoft schwer zu schaffen macht)

    b) User interface - Design (und generell visuelles Design) mit Abstand am höchsten priorisieren

    c) Hochpreisige Vertriebspolitik

    d) völliges Outsourcing aller anderen bereiche

    Diese Strategie hatte bisher keiner. Vielleicht würde sie auch nicht so gut funktionieren, wenn Steve nicht dabei wäre (was auch gleich die größte Schwäche der Strategie darstellt. Sollte ihm etwas zustoßen, ist Apple schnell in Riesenschwierigkeiten).

    im übrigen ist der Mythos eines erfolgreichen "First Mover" falsch. Weder Apple, noch Microsoft, noch irgend eine der großen iT-Legenden hat wirklich Neues erfunden - aber besser als die anderen umgesetzt.

  • 05.07.2010, 11:30 UhrAnonymer Benutzer: RRR

    @ Hägar

    Stimme ihnen 100% zu. Und ich gebe es zu, das ganze Konzept beeindruckt mich. Auch wenn ich kein einziges Produkt von denen habe. Würde ja gerne ein Praktikum bei Steve machen, zur Not als Kofferträger. Was ich meinte war, das als Marktforschung ein paar Gerüchte gestreut werden über mögliche Produkte um die Resonanz zu testen. Oder die schauen wovon die Fans/Freaks träumen und entwickeln erst dann was gescheites.

    in Open Source sehe ich auch ein echtes Problem. Was mir in dem "Zusammenhang" in letzter Zeit immer mehr auffällt ist, dass immer mehr Chinesische Firmen direkt über das internet nach Europa verkaufen. Finde ich aus Unternehmersicht zwar clever. Aber die Medaile hat 2 Seiten. Der Groß-/Zwischenhändler fällt aus, weniger Steuern. Und an wen wende ich mich bei Problemen. ist aber wahrscheinlich egal, hauptsache billig. Und da sind wir dann wieder beim Open Source.

  • 05.07.2010, 16:35 UhrAnonymer Benutzer: Bond

    Apple bzw. das Konzept von Steve Jobs war immer Rechner mit Software zu verkaufen. Jahrelang wurde das von der Windows-Welt nur belächelt und heute merken alle User das nur damit benutzerfreundlichkeit und Comfort zusammengehen und alle anderen machen das Modell nach. im übrigen war die Oberfläche von Mac OS9 von Xerox entwickelt worden; nur die wussten nichts damit anzufangen. Gerade jetzt im Zeitalter vom internet wird die Symbiose von Hard- und Software immer wichtiger um sich von den Mitbewerbern abzuheben.

  • 05.07.2010, 21:50 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Wirklich interessante Kommentare hier. @bond: vielleicht sind wir einfach am Ende der Dienstleistungsgesellschaft angekommen, noch bevor wir dort angekommen sind. Software hat sehr viel mit Dienstleistungsgedanken zu tun. Sie ist faktisch eine reine Dienstleistung–jemand programmiert für mich meinen Computer–und sie ist leicht zu kopieren.
    Reine Software ist definitiv am Ende. Auch SaaS, Software as a Service ist–bis auf Giganten wie Google–kein großer Renner, zumindest aus volkswirtschaftlicher Sicht. Wenn alle Server in China stehen, dann haben wir auch nicht wirklich was davon.
    Dagegen ist die Strategie Hardware/Software eine sehr zukunftsorientierte Denke. Sie war schon immer zukunftsorientiert :-)

    Allerdings frage ich mich, ob Steve wirklich wusste was er tat. Dass Open Source ein Problem für Microsoft werden kann, war damals noch gar nicht offensichtlich. ich glaube Steve hat einfach richtig Glück gehabt. Muss aber auch mal sein.

  • 09.07.2010, 16:59 UhrAnonymer Benutzer: Georgetown

    Apple ist produkttechnisch gesehen kein Überflieger... nie gewesen. Wovon Apple profitiert ist die Zielgruppe der Early Adaptor, die Apple-Produkte fas schon wie Scientology-Jünger anbeten. Die meisten kommen aus der Werbebranche und zollen der Marketingstrategie und dem Design Respekt. Apple die Vermarktungsgötter... ich finde das einfach nur dämlich. Kundenfreundlich sind die Produkte nicht... und offen schon garnicht. Leider färbt die Vergötterung der Marke durch Werber und Marketeers tatsächlich positiv auf die Marke ab. Man muss ein iPhone haben um trendy zu sein. Wer ein iPad mit ins Meeting bringt wird beklatscht! Mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun. Eher mit stumpfer Followermentalität.

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