Kommentare zu: wiwo.de-Leser verdächtig einig

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164 Kommentare
  • 24.04.2008, 12:02 UhrAnonymer Benutzer: Trunk Petra

    Es ist wichtiger denn je, unseren Kindern, unserer Zukunft eine
    vernünftige fundierte und menschlich orientierte Ausbildung zu
    bieten und das ist eindeutig auf den staatlichen Schulen nicht der Fall. Es wird also immer wichtiger Menschen die sich wirklich dazu
    berufen Fühlen junge Menschen zu unterrichten, auch zu fördern und noch viel, viel mehr Privatschulen zu fördern, damit die Familien die Möglichkeit haben eine ordentliche motivierende Schulausbildung zu erfahren. in den staatlichen Schulen bestehen zu viele Schubladensysteme, reine Fabriken teilweise, wo die Schüler unter extremen Leistungsdruck ihre Entwicklung zu einem vernünftigen sozialen Menschen n i c h t formen können. Unsere
    Gesellschaft hat schon zu viele rücksichtslose Menschen und dies
    gilt es auf keinen Fall zu Fördern, eigentlich müßte man als Familie
    komplett über das staatliche pro Kind zugewiesene Geld in Form
    von Gutscheinen verfügen dürfen, um es an die Schule weiterzugeben, die man für seine Situation und sein individuelles Kind ausgesucht hat. Ohne richtiges menscheliches soziales Vorleben auch und besonders in der Schule werden wir uns keine
    vernünftigen Menschen als zukünftige handlungsfähige Erwachsene
    formen. Hass, Gewalt und Respektlosigkeit gibt es leider schon zu viel, es ist an der Zeit den ordentlichen Umgang miteinander in den
    Vordergrund zu stellen.

  • 24.04.2008, 12:24 UhrAnonymer Benutzer: Anke Nordick

    Zu den Folgen einer E-Mail:
    ich bin keine Leserin ihrer Seite und wäre ohne das Rundschreiben nicht auf diese Abstimmung aufmerksam geworden. Es steht allen anderen interessengruppen ebenfalls offen, ihre Mitinteressentinnen auf solche Umfragen aufmerksam zu machen. Vielleicht waren ja auch andere Freie Schulen auf die gleiche idee gekommen. Auf jeden Fall zeigt sich, dass die von mir für meine Kinder gewählte Schulform sehr engagiert ist und informationen zugänglich macht. Können das alles Eltern von ihrer Schule behaupten?
    Zu der eigentlichen Frage:
    Wir dürfen die Schule frei wählen - aber die Freien Schulen werden nicht entsprechend der staatlichen Schule zu 100% refinanziert. Wie soll ich da frei von finanziellen Erwägungen das beste für meine Kinder wählen können? Ein Dankeschön an die Waldorfschulen, die diese Wahl auch Famielen mit schwachen Finanzen durch eine funktionierende Sozialgemeinschaft möglich machen!

  • 24.04.2008, 13:11 UhrAnonymer Benutzer: Stephanie Krafft

    Das Recht auf Schulwahl ist in unserer Verfassung festgeschrieben. Der Staat ist sogar gehalten, ein vielfäliges Angebot an Schulen zu fördern. insofern ist es doch nur logisch, dass jedes Kind einen Anspruch auf gleichen finanziellen beitrag vom Staat - den Steuerzahlern- hat. Auch Eltern von Privatschülern sind Steuerzahler. Das Thema wird hier verengt auf Waldorfschulen. Auch die Schulen in kirchlicher Trägerschaft müssen einen Teil - ca 15 % - der Schulbetriebskosten sowieso aufbringen. von Kirchensteuern. Das wissen die meisten Eltern der Schüler an kirchlichen Schulen garnicht. Da steht dann mit den Kirchen ein "Großer" Träger hinter den Schulen. Hinter jeder Waldorfschule steht die Elternschaft als "Kleiner" Träger und bringt neben Geld auch erhebliches Engagement mit ein. Übrigens kann jeder auf eine Waldorfschule gehen unabängig vom Einkommen. Die Gemeinschaft der Eltern trägt die Kosten solidarisch. So was soll es in unserer Zeit auch noch geben....

  • 24.04.2008, 13:39 UhrAnonymer Benutzer: Dirk Kern

    Privatschuleltern bezahlen ebenso Steuern wie Eltern, die ihre Kinder auf normale Schulen schicken.

    Warum sollten wir mit unseren Steuern die Staatsschulen mitfinanzieren und gleichzeitig on top die private Schulalternative unserer Kinder voll finanzieren? Diese beiträge sind im übrigen am "bildungsstandort" Deutschland nur zu 30% abzugsfähig, d.h. aus zusätzlich versteuertem Einkommen finanziert.

    Last but not least kostet ein Waldofschulplatz nur ca. 70% von den Kosten an den Staatsschulen, liefert also (nach meiner persönlichen Erfahrung) bessere Qualität für weniger Geld und ist gleichzeitig ein motivierender "Stachel im Fleisch" der trägen Staatspennen.

  • 24.04.2008, 14:37 UhrAnonymer Benutzer: Peter Selker

    ich bin nicht durch die Aufforderung des Verbandes auf die Umfrage aufmerksam geworden, sondern durch den Hinweis eines Freundes. im Übrigen ist es doch völlig schnurz, wer wozu auffordert. Wenn im bundestag abgestimmt wird, gibts vorher auch "Ratschläge" und informationen darüber von der Fraktion. Dann stimmt jeder so ab, wie er es für richtig hält. Manchmal klappt das ja auch:-)) ich gehe davon aus, dass die Abstimmerinnen in diesem Fall ihre eigene Meinung zu dem gefragten Thema kundtun. Das ist der Zweck einer Abstimmung. Für mich ist die Waldorfschule ein bestandteil des Systems Schule in Deutschland, sollte also auch so behandelt werden, wie jede andere Schule. Dass die Schule auch Kindern finanzschwächerer Eltern offensteht, weiß ich aus eigener Erfahrung. Solidarität ist bei dieser Schulform jedenfalls kein Fremdwort.
    P. Selker

  • 24.04.2008, 14:49 UhrAnonymer Benutzer: Dieter Müller

    Jeder Schule sollte gleich gefördert werden, wenn Sie nicht eine Radikalisierung unterstützt. Jeder zahlt Steuern und somit sollten auch die Schulen, auf die man seine Kinder bringt gleich unterstützt werden.

    Eine Anmerkung an die Redaktion: Schön dass Sie über ihre Mittel versuchen die Meinung der Leser zu verändern bzw. zu beeinflussen. Dies hätte ich von wiwo so negativ nicht erwartet.

  • 24.04.2008, 14:56 UhrAnonymer Benutzer: Matthias Wursthofer

    Gute Frage. Aber warum gehen Sie so auf die Waldorfschulen ein. Jeder private Schule (ev., kat. isl., Merzschule, Waldorfschule, Monte. ... ) verdient eine gleichberechtigte Förderung, wenn der Nachweis für ein entsprechendes Ergebnis im Sinne unserer Staatsform erbracht ist und wird. Eine Vielfalt bereichert eine Gesellschaft und bringt uns alle weiter. ich bin für eine gleichberechtigte Förderung aller Schulen durch unsern Staat.

  • 24.04.2008, 15:40 UhrAnonymer Benutzer: J. Bergsträsser

    Diese "Aktion" der vereinigten Waldorfschulen macht erneut deutlich, dass es sich in deren Fall nicht um eine private Alternative zu staatlichen Schuleinrichtungen handelt, sondern um Einrichtungen einer sektenartigen Gruppierung.

    Es wäre den seriösen privaten Schulträgern dringend zu empfehlen, sich von diesen staatlich geförderten Stätten der indoktination deutlich loszusagen, anstatt immer wieder mit ihnen vermeintlich "gemeinsame interessen" zu vertreten.

    Jegliche Finanzierung aus Steuermitteln ist im Falle der Waldorfschulen nicht nur nicht wünschenswert, sondern ein Skandal.

    Das unerträgliche Lügen, Manipulieren, Diffamieren und indoktrinieren der anthroposophischen Schulträger, dass siich hier nun abermals selbst entlarvte, ist nicht eine Ausnahme, sondern das Prinzip dieser Weltanschauungsritter.

    Siehe hierzu vortlaufend die berichte der "Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie" (http://rudolf-steiner.blogspot.com/)

    Dort auch zu der "Aktion" gegen die Abstimmung der Wirtschaftswoche:

    http://rudolf-steiner.blogspot.com/2008/04/strt-die-signale.html

  • 24.04.2008, 15:53 UhrAnonymer Benutzer: Peter Weinand

    Diese beeinflussung hat es schon früher bei ihren Umfragen gegeben, nur dass zum Teil gegenläufige interessenverbände ihre Akteure einspannen.
    in der Regel sind mir solche Schreiben, meist per E-Mail vor allem aus Kreisen der Jungen Union und des RCDS, sowie den Wirtschaftsverbänden nahestehenden Organisationen bekannt.

  • 24.04.2008, 16:04 UhrAnonymer Benutzer: Uwe Lange

    Dankenswert ist das Aufgreifen dieses Themas durch die Veröffentlichung in der WiWo.
    Dass damit die Waldorfschulen ins Licht der Öffentlichkeit gestellt werden hilft der idee nur weiter.
    Waldorfschulen haben gelernt sich auseinanderzusetzen und leben letztlich von der gemeinsam getragenen idee des offenen konstruktiven Dialogs.
    insofern verwundert die rapide Änderung des Umfrageergebnisses nicht, da Eltern, die ihre Kinder auf Grundlage der Waldorfpädagogik erziehen lassen, immer auch bereit sind sich zu engagieren.
    Anstatt dieses Engagement nun als beeinflussung zu qualifizieren, würde ich mit offenem blick hier vielmehr die bereitschaft sich einzubringen, teilhaben zu wollen konstatieren.
    Diese Republik lebt von Menschen, die bereit sind sich einzubringen.

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