Weißrussischer Spieleentwickler: Online-Spiel "World of Tanks" will USA erobern

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Das Online-Spiel World of Tanks ist gratis...Geld verdient der Anbieter trotzdem daran

von Oliver Voß

Der erfolgreiche weißrussische Spieleentwickler Wargaming will mit der neuen Version seines Online-Spiels „World of Tanks“ neue Märkte im Westen erschließen.

Der besonders in Russland starke Anbieter will vor allem Spieler in den USA und Großbritannien mit seinem für November geplanten Online-Spiel „World of Warplanes“ und der für 2014 geplanten Schiffversion des Spiels erreichen. „Wir haben viel Geld und Energie hineingesteckt und sind sehr zuversichtlich. Wir sehen schon großes Interesse, vor allem von Amerikanern und Briten, denn die haben statt mit Panzern im Zweiten Weltkrieg ja eher in der Luft und auf dem Wasser gekämpft“, sagte Unternehmenschef Victor Kislyi im Interview.

„World of Tanks“ ist mit 70 Millionen Nutzern eines der erfolgreichsten Online-Spiele der Welt. Das Spiel rund um den Panzerkrieg wird im November durch eine zweite Version mit Kampfflugzeugen und im nächsten Jahr durch ein drittes Spiel mit Kriegsschiffen ergänzt. Von den neuen Versionen, die in der Grundausstattung kostenlos sind, und den neuen App-Versionen der Spiele erwartet Kislyi weiteres Umsatzwachstum. „Im vergangenen Jahr haben wir 218 Millionen Euro Umsatz gemacht. Der soll in diesem Jahr wachsen.“

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Haupteinnahmequelle der eigentlich kostenlosen Spiele seien die Premium-Accounts, bei denen Spieler schneller höhere Spiellevels erreichen können. „Die Premium-Accounts sind die größte Einnahmequelle“, so Kislyi. Auch wenn die Premium-Accounts, die monatlich acht Euro kosten, künftig Zugang zu allen drei Spielen erlauben, will Kislyi die Preise nicht erhöhen, sondern das Umsatzwachstum über mehr Spieler erreichen. „Das klingt vielleicht paradox, aber wir haben lieber Nutzer, die weniger zahlen, aber dafür über lange Zeiträume“, so Kislyi. „Und wer sich mit den Panzern langweilt, kann jetzt eben mit Flugzeugen weiterspielen. Zudem bringen uns diese Leute mehr als nur Geld: Nämlich weitere Freunde und Spieler, die nach einer Weile vielleicht auch etwas bezahlen.“ Der Anteil der Spieler, die für das Spiel Geld ausgeben, liege derzeit bei 25 Prozent.

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