Bild: ScreenshotLine
2011 entwickelte der Webkonzern Naver Japan die mobile Messenger-App Line. 100 Millionen Nutzer und einige funktionelle Besonderheiten machen die Anwendung zu einer ernsthaften Konkurrenz für WhatsApp und Facebook. Auf fast der Hälfte aller iPhones im Land ist das Tool laut Tech-Blog netzwertig.com bereits installiert. Und nicht nur in Asien, auch in Zentral- und Südamerika sowie in Spanien wird der Messenger immer beliebter. In Amerika wirbt der Rapper Snoop Dog per Twitter für die Anwendung. Der Vorteil bei Line: Das Programm muss nicht mit einer Mobilnummer verknüpft werden. Entsprechend lässt sich eben nicht nur mit Nutzern aus dem eigenen Adressbuch kommunizieren. Jeder der bei Line angemeldet ist, ist auch auffindbar. Außerdem verfügt Line über eine VoIP-Verbindung. Über WLAN und auch die mobile Verbindung können also auch Telefonate getätigt werden.
Bild: dpa/MontageJoyn
Noch immer bringt der Kurznachrichtendienst SMS den Telefongesellschaften in Europa gute Umsätze ein. Doch das Angebot verliert an Attraktivität, denn gemessen an heutigen digitalen Standards ist die schlichte 160-Zeichen-Nachricht regelrecht antiquiert. Das soll sich ändern. 2013 kommt Joyn – der Nachfolger der SMS. Joyn kann ohne Zweifel jede Menge: Fotos und Videos verschicken, Dateien anhängen und sogar Gruppenchats durchführen. Bunter, mobiler, abwechslungsreicher soll der neue Dienst mit dem sonnengelbem Logo sein. Zusätzlich können Kontakte sowie deren Signalstärke geortet werden. Ist die Verbindung des gewünschten Kontaktes nicht ausreichend, wird zum Beispiel die Video-Telefonie gar nicht erst angeboten.
Bild: ScreenshotFacebook Messenger
Das weltweit am meisten genutzte Soziale Netzwerk Facebook will seine eigene Messenger-App zukünftig etwas vom sozialen Netzwerk selbst loslösen und auch ohne Facebook-Account nutzbar machen.
Bild: ScreenshotHike
Der Instant Messenger Hike ist für Android, iOS und Windows Phone erhältlich. Versionen für Blackberry und Symbian sollen in Kürze folgen. Allerdings ist Hike keine sichere Alternative. Denn Nachrichten werden bislang unverschlüsselt übertragen. Allerdings haben die Entwickler in ihrem Blog angekündigt, ab 2013 eine 128-Bit-SSL-Verschlüsselung einzurichten.
Bild: ScreenshotGoogle Talk
Fast jeder Android-Nutzer kennt Google Talk, denn der Dienst ist auf dem System vorinstalliert. Aber auch mit andere Systemen lässt sich der Google Instant Messenger nutzen. Für iOS gibt es eine App ebenso wie für Blackberry OS und Bada. Mit Google Talk können Textnachrichten versendet, Dateien verschickt und Video-Telefonate geführt werden. Da es für PCs einen Client gibt, können auch Gespräche vom Desktop zum Smartphone geführt werden. Google Talk ist ein Dienst, der alles hat, was ein Anwender von einem modernen Instant Messenger erwarten kann. Zusätzlich gibt es seit 2011 auch den in der Google+-App integrierten Messenger. Über diesen können Anwender Textnachrichten an andere Nutzer des Netzwerks versenden. Das gleiche gilt für Hangouts, also Video-Konferenzen.
Bild: ScreenshotKakaoTalk
Kakaotalk ist ein Instant Messenger aus Südkorea. Kakaotalk funktioniert genau wie alle gängigen Messenger: Es können Textnachrichten, Videos, Fotos und Sprachmitteilungen übermittelt werden. Die App gibt es für iOS, Android, Blackberry OS, Bada und Windows Phone. Wie die meisten Dienste will Kakaotalk auf die Kontakte des Anwenders zugreifen, um sich mit anderen Nutzern verbinden zu können.
Bild: ScreenshotChatOn
Einer der größten Konkurrenten von Whatsapp ist der Instant Messenger ChatOn aus dem Haus Samsung. Der Client läuft nicht nur auf den mobilen Geräten von Samsung, sondern auf allen Smartphones und Tablets, die Android, iOS, Windows Mobile, Blackberry OS und Bada nutzen. Seit Februar 2012 gibt es einen webbasierten Client, der auf allen PCs und Macs läuft. ChatOn ist plattformunabhängig einsetzbar.
Bild: ScreenshotSkype
Skype ist für fast alle Plattformen verfügbar und funktioniert sogar plattformübergreifend. Dabei kann der Anwender mit anderen nicht nur die Videochat-Option nutzen, sondern auch einfache Textnachrichten verschicken. Auch in das Fest- und Mobilfunknetz zu telefonieren, ist möglich. Dafür muss der Skype-Nutzer ein Guthaben kaufen, das er dann abtelefonieren kann. Mit einem Premium-Abo kann der Anwender in ein Land seiner Wahl kostenlos telefonieren. Seit Mai 2011 gehört der Dienst zu Microsoft.
Bild: ScreenshotTouch (ehemals PingChat)
PingChat war einer der ersten Instant Messenger im AppStore für iPhone- und iPod-Touch. Im Oktober 2009 ging er an den Markt und sollte eine Alternative zum Blackberry-Messenger sein. Später wurde der Dienst auch für Android- und Blackberry-Smartphones entwickelt. Nutzer aller drei Systeme konnten sich schon damals plattformunabhängig austauschen. Mit der Version 3.0 wurde Pingchat in Touch umbenannt. Mittlerweile können außer Textnachrichten genau wie bei Whatsapp auch Audio- und Videodateien verschickt werden.
Bild: ScreenshotTrillian
Wer einen Messenger sucht, mit dem er andere Messenger-Dienste zusammenführen kann, der sollte sich Trillian genauer anschauen. Trillian ist ein Multi-Messenger. Seit dem Jahr 2000 wird der Messenger ständig mit neuen Funktionen versehen. Dank der Unterstützung aller gängigen Protokolle können Dienste wie ICQ, IRC und AIM ebenso eingebunden werden wie Skype und Facebook. Für PC, Mac, Android-Plattformen, iOS und Blackberry existieren kostenlose Trillian-Clients.
Line
2011 entwickelte der Webkonzern Naver Japan die mobile Messenger-App Line. 100 Millionen Nutzer und einige funktionelle Besonderheiten machen die Anwendung zu einer ernsthaften Konkurrenz für WhatsApp und Facebook. Auf fast der Hälfte aller iPhones im Land ist das Tool laut Tech-Blog netzwertig.com bereits installiert. Und nicht nur in Asien, auch in Zentral- und Südamerika sowie in Spanien wird der Messenger immer beliebter. In Amerika wirbt der Rapper Snoop Dog per Twitter für die Anwendung. Der Vorteil bei Line: Das Programm muss nicht mit einer Mobilnummer verknüpft werden. Entsprechend lässt sich eben nicht nur mit Nutzern aus dem eigenen Adressbuch kommunizieren. Jeder der bei Line angemeldet ist, ist auch auffindbar. Außerdem verfügt Line über eine VoIP-Verbindung. Über WLAN und auch die mobile Verbindung können also auch Telefonate getätigt werden.
29 der 88 beliebtesten Applikationen in Deutschland greifen nach einer Analyse des Sicherheitsunternehmens Trend Micro im Auftrag der WirtschaftsWoche so viele Daten ab, dass sie auf privat angeschafften, aber auch geschäftlich genutzten Smartphones nicht eingesetzt werden sollten. Dabei sind die Apps unter Googles Betriebssystem Android noch anfälliger, weil Google weniger rigide Sicherheitsvorgaben durchsetzt als Konkurrent Apple.
Zu den 16 von insgesamt 88 geprüften Smartphone-Apps, die Trend Micro als „sehr kritisch“ einstuft, zählen ausgesprochen beliebte Apps. So etwa die sozialen Netzwerke Facebook und LinkedIn, der Kurznachrichtendienst WhatsApp, die Internet-Telefoniesoftware Skype, die ÖPNV-Auskunft und die Navigations-App von Navigon. „Ein Einsatz im Unternehmen ist nicht zu empfehlen“, warnt Raimund Genes, Technik-Chef bei Trend Micro, in der kommenden Ausgabe der WirtschaftsWoche.
Problematisch ist, dass die Apps teils umfassend auf Kontaktdaten, Kalendereinträge, E-Mails, Browserdaten, genaue Standortdaten und Nutzerkonten in den Telefonen zugreifen und diese Daten zum Teil sogar an den Software-Anbieter übermitteln, ohne dass die App vorher um Erlaubnis fragt. Da viele dieser Server zudem in den USA stehen, bleiben auch strenge deutsche und europäische Datenschutzregeln wirkungslos.
13 weitere Apps stuft die Trend Micro als immerhin noch „kritisch“ ein. Sie greifen genauso viele Daten ab, fragen aber zuvor um Erlaubnis. Dabei profitieren die App-Entwickler aber von der Nachlässigkeit der Nutzer, die die Nutzungsbedingungen beim Download meist ungelesen akzeptieren. Welche Daten dann unbemerkt mitgelesen und teils kopiert werden, bleibt den meisten Nutzern damit verborgen.
Zu diesen kritischen Programmen zählen die Apps des Online-Auktionshaus Ebay, der Kurzmeldungs-Dienst Twitter und die Nachrichten-App von Bloomberg, der DB-Navigator der Deutschen Bahn, der Einkaufshelfer Barcoo, der beim Shoppen Strichcodes entschlüsselt, und das bei Jugendlichen sehr beliebte Spiel Mega Jump.
Als unbedenklich stuften die Experten lediglich 30 der beliebtesten 88 Android-Apps in Deutschland ein.
radio.de
Richtigstellung
Bei der Analyse der App radio.de im Rahmen des Artikels „Sicherheitsexperten raten von Schnüffel-Apps ab“, veröffentlicht bei „wiwo.de“ am 11. Januar 2013, ist dem Sicherheitsunternehmen ein Fehler unterlaufen. Die Einstufung als „sehr kritisch“, „Schnüffel-App“ und/oder „böse“ oder „gefährlich“ ist falsch. Die App kann auf geschäftlich genutzten Smartphones heruntergeladen werden. Kontaktdaten, Kalendereinträge, E-Mail, Browserdaten, Konten und/oder genaue Standortdaten werden nicht ausgelesen und/oder übermittelt.















