Wlan-Sicherheit: Wenn die Katze nach unsicheren Netzwerken sucht

Wlan-Sicherheit: Wenn die Katze nach unsicheren Netzwerken sucht

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Die Katze als rechte Hand des Hackers: In den USA sucht Mieze nach offenen Wlan-Netzwerken.

Ein amerikanischer Sicherheitsforscher hat seine Katze mit Wlan-Technik durch die Nachbarschaft laufen lassen. Auf ihren Streifzügen fand sie vor allem eines: Unsichere Netzwerke.

Gene Bransfield hat eine besonders kreative Lösung entwickelt, mit der er unsichere Wlan-Netzwerke in seiner Umgebung ausfindig macht. Der amerikanische Sicherheitsforscher hat seine Katze mit Technik ausgestattet, die automatisch nach WiFi-Signalen sucht und diese auf einem Speicherchip hinterlegt.

Die nötige Technik dafür steckt in einem Halsband, das eine WiFi-Karte, ein GPS-Modul, eine Batterie sowie einen einen einfachen Prozessor beinhaltet. Mit Hilfe einer speziellen Software wird nach Wlan-Signalen gesucht, gespeichert werden offene Netzwerke sowie solche mit alten Verschlüsselungsmethoden, die leicht zu knacken sind.

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Bransfield stellte die Ergebnisse seiner lokalen „Überwachung“ auf der amerikanischen Hackerkonferenz DefCon in Las Vegas vor. „Ich habe eine Katze mit Technologie ausgestattet und habe sie damit frei herumlaufen lassen, weil mich die Idee begeisterte. Das Ergebnis dieser Katzenstudie war allerdings, dass nach wie vor unzählige Netzwerke offen oder nur mit WEP verschlüsselt waren – deutlich mehr als man in 2014 erwarten sollte.“ Er plant die Entwicklung eines massentauglichen Geräts, mit dem jeder Interessierte seine Katze zum Wlan-Schnüffler machen kann. Der Hintergrund hinter dem Projekt ist ein ernster: noch heute benutzen unzählige Menschen Wlan-Netzwerke mit schwacher oder gar keiner Verschlüsselung. Konkret geht es um den Verschlüsselungsstandard WEP, der bereits seit über einem Jahrzehnt als unsicher bekannt ist – ein geübter Angreifer braucht üblicherweise nur wenige Minuten, um das Passwort eines solchen Netzwerkes zu berechnen. Laut Bransfield waren vor allem solche Router unsicher, die von den Netzanbietern bereitgestellt wurden – im konkreten Fall Router des US-Anbieters Verizon.

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Wer sein heimisches Funknetzwerk besser schützen will, sollte auf den Verschlüsselungsstandard WPA2 zurückgreifen. Bei den meisten aktuellen Routern ist dieser bereits aktivierbar, bei älteren Geräten helfen aktualisierte Treiber oder eine neue Firmware.

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