
DÜSSELDORF/DAVOS. Jim Hirshfield liegt gründlich falsch. Der Gründer des Startups 10Gen schrieb vor Beginn des World Economic Forum beim Kurznachrichtendienst Twitter: "Was in Davos geschieht, bleibt auch in Davos."
Denkste. Nie zuvor hatte die Welt so viele Möglichkeiten, am Treiben der Mächtigen teilzuhaben - wenn auch nur digital. Nehmen wir nur Cameron Sinclair, Gründer der gemeinnützigen Organisation Architecture for Humanity. Er berichtet via Twitter von einem WEF, wie es sich der gemeine Nicht-Besucher vorstellt: "Hänge mit (Basketball-Liga-Chef) David Stern ab und rede über die NBA, während Putin gerade ankommt." Oder: "Ups, hab hab Kofi Annan einem mit dem Ellenbogen mitgegeben." Dann wieder "Hab's in alle Partys geschafft bis auf die von Clinton (obwohl ich eingeladen war). Bin stattdessen Chinas Premier über den Weg gelaufen."
Überhaupt: Twitter. Der rauschhafte wachsende Dienst, über den Nachrichten bis zu 140 Zeichen Länge in die Welt geschickt werden können, vermischt auf faszinierende Art Berichte der Davos-Besucher mit der Meinung der Rest-Welt. Im









