YouTube Music Key: Google bereitet Musikservice vor

YouTube Music Key: Google bereitet Musikservice vor

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Google arbeitet an einem Abodienst für ihre Videoplattform YouTube.

YouTube drängt in den Streamingmarkt. Name und Preis stehen offenbar schon fest. Unklar ist hingegen noch, wann der Dienst starten soll.

Google arbeitet bereits seit längerem an einem Abo-Service für Musik, der auf Youtube basieren soll. Hinweise darauf gibt es schon länger, etwa durch Gespräche mit Musiklabels. Später hat Google selbst eine offizielle Stellungnahme herausgegeben. Nun bekommt das Kind endlich einen Namen: Der Abo-Dienst soll YouTube Music Key heißen und monatlich 9,99 Dollar kosten.

Wie das Portal AndroidPolice berichtet, sollen bei YouTube Music Key alle Videos oder auch nur die Tonspur werbefrei abgespielt werden können. Es soll außerdem möglich sein, Videos und Tonspuren ohne bestehende Internetverbindung anzuhören - egal ob auf dem Smartphone, Tablet, Computer oder Smart-TV. YouTube will sich durch Spezialinhalte wie Remixen, Covern und Konzertaufzeichnungen von der Masse abheben.

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Ebenso wie andere Anbieter soll es eine 30-Tage-Testversion geben, mit der potentielle Nutzer den Dienst ausprobieren können. Danach kostet es. Im Preis enthalten ist dann aber auch ein Zugang für den Google Play Music, so dass beide Dienste in dem neuen Angebot vereint werden.

Anfang Juli kaufte Google die Musik-App Songza - möglich, dass die Technologie des Streamingdienstes in YouTube Music Key verwendet wird. Damit wäre es auch möglich, Playlisten für verschiedene Situationen zusammenzustellen. Wann der Dienst YouTube Music Key offiziell starten wird, ist bislang noch nicht bekannt. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass er vorerst nur auf dem amerikanischen Markt verfügbar sein wird. Eine passende Domain hat sich Google bereits gesichert, die ist momentan allerdings noch leer.

 

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Hierzulande dürfte vor allem die GEMA eine wichtige Rolle beim Marktstart des Angebots spielen. Viele Musikvideos sind in Deutschland nicht erreichbar, da es keine Lizenzvereinbarung zwischen YouTube und der GEMA gibt. Für die Industrie sind die stetig mehr werdenden Streaming-Angebote so etwas wie der heilige Gral: In Zeiten knapper Kassen erwirtschaftet die Branche laut Angaben des Bundesverbands Musikindustrie mit Abo-Gebühren und werbefinanzierten Angeboten fünf Prozent ihrer Einnahmen, laut Schätzungen soll sich dieser Wert bis 2018 auf bis zu 35 Prozent erhöhen.

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