Zum Download frei: Wer das neue Windows 8.1 braucht

Zum Download frei: Wer das neue Windows 8.1 braucht

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Microsoft präsentiert Windows 8.1 und räumt mit einigen Problemen des Vorgängers auf.

von Thomas Kuhn

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Start des viel gescholtenen Windows 8 schickt Microsoft seinem aktuellem Betriebssystem ein umfassendes Update hinterher. Lohnt sich der Umstieg auf Windows 8.1?

Der Start für Microsofts Betriebssystem Windows 8.1. hätte kaum holpriger sein können. Kurz nach dem Downloadbeginn hat der Konzern das Update für seine Tablets vom Typ Surface RT am Wochenende wieder aus dem Store entfernt. Bei einer „begrenzte Zahl von Nutzern“ seien Probleme aufgetreten, die Microsoft derzeit untersucht, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb sei das Update vorübergehend entfernt worden.

Besonders ärgerlich ist das, weil eigentlich bereits am Dienstag das neue Microsoft-Tablet Surface 2 in den Verkauf gehen soll. Und das wird bereits mit Windows 8.1. laufen.

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Hinweis unserer Leser

  • Store nicht verfügbar

    Verschiedene Nutzer berichten, dass entweder der Store nicht verfügbar ist, oder die Update-Option nicht angezeigt wird. In dem Fall kann man den Prozess als Windows-8-Nutzer auch manuell starten, in dem man den Text

    ms-windows-store:WindowsUpgrade?ocid=

    GA8-1_O_WOL_Hero_Home_81Update_Pos1_01

    zusammengeschrieben in das Adressfeld des Internet-Explorers kopiert und die Eingabe mit „Enter“ bestätigt. Dann öffnet sich die passende Update-Seite im Windows Store direkt.

Wer von Windows 7 upgraden will – der Download startet über diesen Link –, muss dagegen ordentlich in die Tasche greifen. Ein spezielles Umstiegsangebot für knapp 30 Euro wie zum Start von Windows 8 gibt es nicht mehr. Statt dessen verlangt Microsoft für die Vollversion von Windows 8.1 nun knapp 120 Euro, die Pro-Version, die sich unter anderem durch das integrierte Media Center von der Standardausgabe unterscheidet, schlägt gar mit knapp 280 Euro zu Buche. In Online-Shops sind die Upgrades allerdings in den sogenannten OEM-Versionen deutlich günstiger zu haben – zu Preisen zwischen 90 und 130 Euro.

Doch selbst wer kostenlos umsteigen darf, stellt sich die Frage, ob „dürfen“ auch „müssen“ bedeutet? Schließlich gilt in der Softwarewelt unverändert der Merksatz: „Never change a running system“ – fummle nie an einer funktionierenden Maschine herum!

Besser als der Vorgänger

Im Fall von Windows 8.1 aber, das haben meine Erfahrungen mit dem neuen Windows gezeigt, gibt es keinen vernünftigen Grund, das Upgrade nicht mitzumachen. Im Gegenteil, die neue Software macht das noch immer nicht allzu geliebte PC- und Tablet-Betriebssystem in jeder Hinsicht besser als die Erstversion, der an mancher Stelle noch etwas Unfertiges anhaftete.

Nun mag man zur mit Windows 8 eingeführten Kacheloptik stehen, wie man will (ich persönlich finde sie sogar ganz praktisch), mit Windows 8.1 wird sie definitiv besser. Und das aus verschiedenen Gründen. Zum einen macht Microsoft das Gekastel selbst viel flexibler. Das liegt unter anderem daran, dass Microsoft neben den beiden bekannten noch zwei zusätzliche Kachel-Formate einführt. Eine XL- und eine S-Variante.

Das spart enorm Platz auf dem Bildschirm, der bisher durch die teils doch recht eintönigen Quadrate belegt wurde. Andererseits ermöglicht es speziell Desktop-Nutzern wie mir, die wichtigsten Apps im schnellen Zugriff zu haben, ohne groß den Bildschirminhalt hin und her verschieben zu müssen. Ein Mausklick beziehungsweise Wisch mit dem Finger nach unten eröffnet zudem endlich den direkten Aufruf aller verfügbaren Kachel- und Desktop-Apps. Und wer will, der kann einzelnen Kachelgruppen nun auch noch Namen geben. Kein Muss, aber für Ordnungsliebhaber wie mich eine nette Sache.

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