Zwei Jahre nach dem Tod: Apple-Patent wegen Jobs-Auftritt für nichtig erklärt

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Zwei Jahre nach dem Tod: Apple-Patent wegen Jobs-Auftritt für nichtig erklärt

Die Präsentation des ersten iPhone-Prototypen durch Steve Jobs im Januar 2007 hat Apple jetzt eines der wertvollen Patente zur Touchscreen-Bedienung gekostet.

Vor zwei Jahren starb der legendäre Apple-Gründer Steve Jobs an den Folgen einer Krebserkrankung. Seine rechte Hand Tim Cook übernahm die Führung der Firma - und kann es bis heute vielen nicht recht machen. Dabei geht es dem iPhone-Konzern eigentlich gut. Unterdessen hat das Bundespatentgericht das Europäische Patent mit der Nummer 2059868 für ungültig erklärt, weil die Vorstellung vor dem Patentantrag stattfand. Deshalb beruht der Patentanspruch nach Ansicht des Gerichts gemessen am Stand der Technik nicht auf einer erfinderischen Tätigkeit, wie es in einer Pressemitteilung des Gerichts am Montag hieß.
Bei dem Patent geht es um eine Funktion, dank der der Bildschirm-Inhalt zum Beispiel in einer Bildergalerie wieder in die ursprünglichen Position zurückspringt, wenn er mit dem Finger über den Display-Rand hinaus gezogen wurde. Um diese Patente geht es in diversen Prozessen in verschiedenen Ländern. Im vorliegenden Fall ging es um Klagen der Apple-Rivalen Motorola und Samsung. Apple kann noch beim Bundesgerichtshof in Berufung gehen.

Seit seinem Amtsantritt muss sich der neue Apple-Chef Tim Cook an seinem legendären Vorgänger messen lassen. Und viele Apple-Fans und Investoren denken, dass es unter der neuen Nummer eins abwärtsgeht. Als Belege werden Fehlschläge wie der lückenhaft gestartete Kartendienst herangezogen oder der Aktienkurs, der etwa ein Drittel unter seinem Allzeithoch steht.

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Ein Screenshot von der Quelle: dapd

Die anfängliche Enttäuschung ist zumindest an der Börse einer Euphorie gewichen, nachdem Apple erste Verkaufszahlen verkündete: Neun Millionen der Geräte wurden alleine am ersten Wochenende verkauft. Absoluter Rekord. Und was die Modellpflege statt eines komplett neuen Geräts angeht: Steve Jobs selbst führte das Prozedere ein, siehe iPhone 4 und 4s. Zudem stecken im iPhone 5s zukunftsträchtige Neuerungen wie ein Fingerabdruck-Leser und ein 64-Bit-Prozessor. Und Cook und Co. haben in den vergangenen Jahren an dem Apple der Ära nach Jobs gearbeitet - und dabei auch keine Scheu gehabt, einiges vom Erbe des Gründers umzupflügen. So bringt das neue iPhone-Betriebssystem iOS 7 die größten Veränderungen seit dem Start des Apple-Handys 2007. Weg sind unter anderem die optischen Nachbildungen echter Materialien wie Holz oder Leinen. Jobs mochte sie seinerzeit: Das Design einer App soll sogar an das Leder in seinem Privatjet angepasst gewesen sein. Doch Cook betont, er habe den Rat verinnerlicht, den ihm Jobs auf den Weg gab: Fragt Euch nicht, was Steve tun würde - sondern tut, was richtig ist.

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