Echte Multimedia-Maschine: Neues Topmodell vorgestellt: Blackberry "Bold"

Echte Multimedia-Maschine: Neues Topmodell vorgestellt: Blackberry "Bold"

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Das neue Flagschiff der Blackberry-Familie: der "Bold"

Topmanager bekommen ein neues Spielzeug, Prestigeobjekt und Arbeitsgerät in einem: Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat mit dem "Bold" sein neuestes Top-Modell vorgestellt und will es noch im Sommer auf den Markt bringen - auch in Europa.

Das neue Smartphone soll mit schneller Datenübertragung und Multimedia-Anwendungen auch der wachsenden Konkurrenz durch das iPhone-Handy von Apple trotzen. Dabei wird der "Bold" nicht nur die dritte Mobilfunkgeneration UMTS unterstützen, sondern ist sogar schon mit dem Turbogang HSDPA ausgestattet. Das jüngste Modell 9000 soll von Sommer an schrittweise weltweit eingeführt werden, kündigte der kanadische Anbieter RIM gestern in Waterloo an.

Für Juni wird in der Branche auch die nächste, schnellere Generation des iPhone erwartet. Mit seinem Mix aus Handy und Taschencomputer ist der Blackberry-Anbieter seit Jahren besonders bei Geschäftskunden wegen des E-Mailzugangs sehr erfolgreich. Inzwischen gibt es gibt es mehr als 14 Millionen Blackberry-Abonnenten, rund ein Drittel davon außerhalb der USA. RIM will nun auch mehr Privatkunden gewinnen.

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Apple wiederum rüstet das iPhone weiter auf, um so über private Nutzer hinaus auch die Geschäftswelt mehr als bisher anzusprechen. Im Unterschied zur Befehlseingabe beim iPhone über einen berührungsempfindlichen Bildschirm („Touchscreen“) setzt Blackberry weiter auf die Steuerung per Tastatur. Andere Handy-Hersteller haben schon deutlich länger schnelle UMTS-Geräte im Einsatz. Der für Blackberry-Nutzer zentrale E-Mail-Dienst kommt aber mit langsameren Netzen aus. In den USA hinken die Mobilfunkanbieter beim Übertragungsstandard der dritten Generation wie UMTS hinterher.

Der "Bold" kommt im typischen flachen Blackberry-Stil, schwarz mit einem leicht matten Chromrahmen. Der Prozessor des Bold taktet jetzt mit 624 Megahertz und greift auf 128 Megabyte Flash- und ein Gigabyte Hauptspeicher zu. Eine Erweiterung über Micro-SD-Card ist möglich.

Das Display verfügt über eine Aufläsung von 480 mal 320 Bildpunkten und soll dem Hersteller zufolge die höchste Brillanz aufweisen, die ein Blackberry-Display bislang zu bieten hatte. Außerdem unterstützt die Multimedia-Maschine WLAN für den drahtlosen Internetzugang, Bluetooth 2.0 wie auch USB 2.0 als modernste Verbindungsmöglichkeiten mit anderen Geräten und verfügt über einen GPS-Empfänger zur Navigation.

300 bis 400 Dollar soll das künftige Flagschiff der Blackberry-Familie kosten, teilte RIM mit.

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