Teil 8 – Die silberne Geldklammer. Geld regiert die Welt, das war so und das bleibt so. Nur das Geld verändert seine...
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11 KommentareDie Preissenkungen bei den Einzelkomponenten werden vom Elektrohandwerk genutzt, die Gewinnspanne zu erhöhen !!!!
Nicht anders kann ich mir erklären, warum die im Artikel genannten "Durchschnittspreis für Solaranlagen ........ rund 3600 Euro je Kilowatt Leistung" utopisch sind.
30.000 € sollte ich vor 2 Monaten für 5,5 KWp bezahlen .
ich habe dankend abgelehnt !!!!
im Normalfall vergleicht man auch mal den Preis bzw. die Leistung was wirklich dahinter steckt.
- Der kwp-Preis ist durchaus realistisch bei Anlagen ab einer gewissen Größe (10 kwp aufwärts)
- Die Rede hier ist von einem kwp-Preis, wobei sich dann noch ein paar kleine Fragen stellen:
- War der angebotene Preis netto oder brutto?
- War z.b. noch die installation eines Zählerschrankes dabei weil evtl. im bestehenden kein Platz mehr ist?
- War vielleicht noch eine Überwachungseinrichtung dabei?
Fragen über Fragen, aber zum Glück mal eine komplette branche in die Schublade gesteckt...so wie alle pöhsen bänker. ich bin zwar schon ein paar Jahren aus der branche, aber selbst damals zur absoluten Hochzeit hat niemand die o.g. rechnerischen 5454,- für ein kwp bezahlt.
Sonnige Grüße :)
es gibt viele Milchmädchenrechner in der branche. Die sogenannte Netzparität kann gar nicht erreicht werden, zumindest nicht bei unseren kalten Sommern in Deutschland. Alles nur damit eine branche am Leben bleibt. Solarenergie wenn sie nicht aus der Wüste kommt ist nur ein nettes beiwerk sonst nichts
"2012 kostet Solarstrom aus der eigenen Anlage so viel wie Netzstrom"
Niemand wird seinen Solarstrom selbst nutzen sondern man speist ihn zum garantierten und subventionierten EEG-Preis von dzt. ca. 35 cent/KWh ins Netz ein. Das nennt man einen Erzeugerpreis oder Kraftwerksabgabepreis (bei einen KKW oder Kohlekraftwerk liegt er bei ca 3-4 cent/KWh).
Der von ihnen als Netzstrom bezeichnete Endverkaufspreis (das was wir aus der Steckdose bekommen) liegt etwa bei 24 cent/KWh
Soll jetzt derErzeugerpreis den Endverkaufspreis (einschl. Steuer, gewinn und Netzkosten) erreichen?
Und wenn ja , was ist dann die Aussage? Dass sie wunderbar Äpfel mit birnen und Subventionsraten vergleichen können?
Können sie nicht solche Artikel von jemanden schreiben lassen, der die einfachste Kostenrechnung beherrscht. Es muss ja nicht unbedingt ein Solarstrom-Lobby-Experte sein, ein Fachmann würde auch reichen.
2012 soll es soweit sein? blödsinn, das aktuelle EEG lässt die Vergütungen so langsam fallen, dass es erst 2015 so weit ist. Die Eispeisevergütung fällt ja nicht schneller, weil die Preise fallen. Und die Solarlobby wird alles daran setzen, Solarstrom so lange wie möglich so teuer wie möglich zu halten.
Die Solarenergie hat für private Nutzer nur dann einen Nutzen und
Sinn, wenn die produzierte Energie auch gespeichert werden kann.
Hier muss die Solarwirtschaft ansetzen und forschen. Würde
gerne eine leistungsfähige Solaranlage mit Speichermedium kaufen.
Dicke 3,2 Prozent Rendite wären drin. Moment mal... 3,2 Prozent? Mit einer festverzinslichen Anleihe eines akzeptablen Emittenten (z.b. Staat Österreich) macht man derzeit gut sechs Prozent Rendite (z.b. WPKN A0GHP5, hat 26 Jahre Laufzeit, ähnlich wie eine Solaranlage). Da kann man sich entscheiden: einmal zur bank gehen, alles klar machen und dann 26 Jahre lang über sechs Prozent Zinsen bekommen oder Anlage kaufen, jedes Jahr Formalitäten, Handwerker zwischendurch bestellen usw. Und dafür dicke 3,2 erlösen. Und wer öko anlegen will: ein Umweltsparbrief der Umweltbank (durch die Einlagensicherung 100 Prozent sicher) bringt bei 10 Jahren Laufzeit 3,75 Prozent Rendite. Öko ist der genauso wie die Solaranlage, weil mit dem Geld z.b. in Energiesparprojekte investiert wird.
Wer zu den im Text genannten Preisen sich ne Solarstromanlage kauft, hat sich ein wenig übers Ohr hauen lassen.
Druckt doch gleich die Werbeprospekte der Solarstrom-Lobby ab. inhaltlich besteht da kein Unterschied. Warum sollte es den deutschen Endverbraucher interessieren, wenn "Solarstrom aus der eigenen Anlage 2012 soviel kostet wie Netzstrom?" Dank der hirnrissigen Milliarden-Subventionen aus dem EEG bekommt er über 20 Jahre einen Einspeisepreis von aktuell 43cent/KWh garantiert. Es besteht also überhaupt kein Anreiz den Strom selber zu nutzen. Das gibt sogar die Solar-Lobby offen zu:
http://www.solarfoerderung.de/technik_css/fakten.cfm?identifikation=01305
Wer heute pro kW 3600 Euro bezahlt, ist selbst schuld. Am Markt gibt es locker Angebote für fertig installierte Photovoltaik-Anlagen für Preise von 3000 bis 3200 Euro pro kW. Entweder hat der Autor auf sehr veraltete Preise zurückgegriffen oder ihm sind die 3600 Euro von einem teuren Hersteller gesagt worden. Doch glücklicherweise gibt es in der Solarszene viele Onlineforen, da kann man realistische aktuelle Preise nachschauen.
Weitere ähnliche informationen finden Sie auf den Seiten der Solarstromlobby. Die hätte man gut als Co-Autor mit erwähnen können. 3,2 Prozent Rendite sollen toll sein!!! bei der Wirtschaftswoche erwartet man eigentlich wirtschaftlichen Sachverstand.
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