Energiewende: Atomausstieg: Ein Gigawatt Strom fehlt

Energiewende: Atomausstieg: Ein Gigawatt Strom fehlt

Die nach heutigem Stand gesicherte Inbetriebnahme neuer Kraftwerke in den kommenden Jahren reicht nicht aus, um den Strombedarf nach der geplanten Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland im Jahr 2022 zu decken.

Wie die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe unter Berufung auf neueste Erhebungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sowie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) berichtet, fehlen dazu ein Gigawatt an Kraftwerkskapazität.

Die Ursache für die drohende Stromlücke liegt den Erhebungen zufolge in den laufenden Kraftwerksprojekten in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 39 Gigawatt, von denen laut BDEW bis 2019 nur fünf Gigawatt sicher in Betrieb gehen. Alle anderen Anlagen sind entweder erst in Planung, noch nicht genehmigt oder wegen schwankender Kapazitäten wie Windräder nicht für die Grundversorgung mit Strom geeignet.

Anzeige

Gleichzeitig aber sinkt die heute installierte Kraftwerksleistung 2022 durch die Abschaltung der AKW um sechs Gigawatt unter den Bedarf. Die dadurch drohende rechnerische Lücke von einem Gigawatt, die durch zusätzlich gesicherte Inbetriebnahmen von Kraftwerken bis 2022 geschlossen werden müsste, entspricht der Leistung  etwa zweier mittelgroßer Kohlekraftwerke.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%