Aliens: US-Regierung hat keinen Kontakt zu Außerirdischen

Aliens: US-Regierung hat keinen Kontakt zu Außerirdischen

, aktualisiert 08. November 2011, 17:24 Uhr
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Autopsie eines "Außerirdischen": Das Weiße Haus hat Kontakte mit Außerirdischen offiziell dementiert.

Quelle:Handelsblatt Online

Jetzt ist es amtlich: Das Weiße Haus schließt die Existenz von Außerirdischen nicht aus, hat aber keine Kenntnisse, dass diese jemals die Erde besucht haben.

WashingtonIst denn an den ganzen Verschwörungstheorien gar nichts dran? Entbehren unzählige Hollywoodfilme und Fernsehserien über dieses Thema wirklich jeder Grundlage? Müssen sich Ufologen ein neues Hobby suchen? Die US-Regierung hat jetzt ein für alle Mal klar gestellt, keine Beweise für die Existenz von Außerirdischen zu haben.

Es gebe keine geheimen Akten über Aliens, keine Lagerstätten des Militärs oder der Geheimdienste, verborgen tief unter der Wüste in Nevada, wo Überreste abgestürzter Raumschiffen fremder Lebensformen versteckt seien. Nicht einmal ein verrauschtes Funksignal mit einer unverständlichen Nachricht von einem fernen Planeten soll existieren.

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„Die US-Regierung hat keinen Beweis für Leben außerhalb unseres Planeten, oder dafür, dass außerirdische Wesen irgendein Mitglied der menschlichen Rasse kontaktiert oder angesprochen haben“, schreibt Phil Larson vom Wissenschaftsdienst des Weißen Hauses als Antwort auf eine Online-Petition. Nüchtern. Eindeutig. Aber auch wahr?

Rund 12.000 Menschen hatten US-Präsident Barack Obama gedrängt, endlich einzugestehen, dass er und seine Vorgänger das Volk jahrzehntelang absichtlich im Dunkeln gelassen haben. „Hunderte Zeugen aus Militär- und Regierungseinrichtungen haben in Aussagen die Existenz dieser extraterrestrischen Präsenz bestätigt“, schreiben die Initiatoren der Petition. „Das Volk kann die Wahrheit verkraften.“

Das Weiße Haus hat sich auferlegt, alle Petitionen zu beantworten, die in 30 Tagen von mehr als 5000 Menschen unterzeichnet werden. Auch ein zweites Gesuch schaffte diese Marge: „Verrate dem amerikanischen Volk das lange vorenthaltene Wissen über Kontakt mit außerirdischen Wesen“, lautet die Forderung an Obama hier. Erneut ist die Erwiderung der Regierung eindeutig: „Es gibt keine glaubhafte Information, die andeutet, dass Beweise vor der Öffentlichkeit versteckt werden.“

Mit ihrer Mitteilung löscht die US-Regierung mit einem Handstreich ganze Planetensysteme und Lebensformen aus. Der lustige Alf vom Planeten Melmac oder der traurige E.T. - reine Fiktion. Die Klingonen aus dem Star-Trek-Universum - ebenso erfunden wie die Romulaner, Borg oder Ferengi. Und EU ist wirklich nur die Europäische Union und nicht das gewaltige „Erweiterte Universum“ aus Star Wars.

Die Regierung schien sich der diplomatischen Unwägbarkeiten ihrer Erklärung bewusst zu sein und veröffentlichte sie eher still und fast heimlich, kurz vor einem Wochenende und überschattet vom G20-Gipfel in Cannes. Erst Tage später bekam die Öffentlichkeit Wind davon. „Ein Schock“, kommentierte das „Wall Street Journal“ nicht ohne Ironie.

Die Mitteilung sei ein Fehler, meint Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman spöttisch im Blog der „New York Times“. Hätte die Regierung doch mit der Angst vor Außerirdischen eine neue Aufrüstung begründen und so Milliarden in die schlappe Konjunktur pumpen können.

Ist das der Grund, weshalb das Weiße Haus den grünen Männchen die Tür nicht komplett vor der Nase zugehauen hat? Viele Wissenschaftler seien zu der Schlussfolgerung gekommen, „dass irgendwo bei den Billionen und Billionen an Sternen im Universum über unseren hinaus einen Planeten gibt, der Leben beherbergt“, schreibt Larson abwägend. Die großen Entfernungen machten eine Kontaktaufnahme zwar extrem unwahrscheinlich. „Aber das ist alles nur Statistik und Spekulation.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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