Das Forscherteam um Wissenschaftler Andrew Levan von der britischen University of Warwick hat auf dem GRB 2013 Symposium in Nashville eine neue Studie vorgestellt: Bei einer 2010 beobachteten Explosion im All, die als der sogenannte "Weihnachtsstern" bekannt wurde, dauerte diese ungewöhnlich lange. Die Forscher glauben nun, des Rätsels Lösung gefunden zu haben: Ihre Analyse ergab, dass es sich bei der Himmelserscheinung um den Tod eines Sterns handelte, an dem ein schwarzes Loch beteiligt war. Sie glauben, dass die Explosion von einem schwarzen Loch ausgelöst wurde, das sich im Herzen des Sterns gebildet hatte und ihn regelrecht von innen heraus aufgefressen hat. Warum der Sternentod so lange dauerte, erklären sie auch: Es habe sich bei dem Stern um einen sogenannten Roten Überriesen gehandelt, dessen Radius bis zu 1000 Mal größer als der unserer Sonne gewesen sei. Bei einem kleinen Stern wäre die Explosion wesentlich schneller vonstatten gegangen.
Bild: Mark A. Garlick, University of Warwick

Ich verstehe den Satz "...genauso weit von der Erde entfernt ist, wie Sonne" nicht.