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Kommentare zu: "Jedes Kind kann rechnen lernen"

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6 Kommentare
  • 09.02.2013, 13:18 UhrPhilipp_Richardt

    Das gibt zum großen Teil meine Erfahrung - als Schüler - beim Matheunterricht wider. Nur daß genau die selben Fehler heute noch gemacht werden. Meine Neffe meinte auch, er würde in einer Gleichung "die sieben auf die rechte Seite" bringen. Als ich ihm erklärte, daß er hierbei in Wahrheit den gesamten Therm durch sieben teilen würde, schaute er mich nur mit großen Augen an und meinte "So hat die Lehrerin das nicht erklärt!".
    Im Studium war das erklärte Ziel meiner Professorin, uns den Blödsinn, den man uns in der Schule über Mathe beigebracht hatte aus unseren Köpfen zu holen. Und siehe da - Mathematik ist ganz einfach!

  • 09.02.2013, 14:58 Uhrmathias

    BUNDESBILDUNGSMINISTERIN

    Vorgegebener STOFF muss geändert werden.

    Kinder werden vom 1 Schultag an FEHLGEBILDET
    und so lange mit unterschiedlichen Denkweisen konfrontiert, bis
    diese garnichts verstehen.

    10jähriges Kind soll 2m lange Formeln rechnen können

    DAs Bildungssystem hat selber NICHTS verstanden.

  • 09.02.2013, 20:41 UhrWahrheit29

    So sehe ich es auch, die meisten schlechten Schüler leiden an schlechten Pädagogen. Ich hatte auch solche Pfeifen aber auch echt gute Lehrer die mir echt viel gebracht haben.

  • 10.02.2013, 05:57 UhrJoselyn

    Herr Meyerhöfer hat völlig Recht. Ich kenne das auch aus meiner Schulerfahrung, da ich im Laufe der Zeit verschiedene Mathematik-Lehrer hatte. Manche haben nichts getaugt und konnten den Kindern nichts beibringen, andere haben mit Angst versucht, den Kindern etwas beizubringen. Aber es gab auch solche, die auf die Kinder eingegangen sind und bei denen man gern gelernt hat, weil man es auch verstanden hat.

    Als mein Patenkind in die Schule kam, erhielt sie eine Klassenlehrerin, von der bekannt war, dass sie ständig krank ist. Und dem war auch so. Die meiste Zeit hatten die Kinder Vertretungsunterricht bei den unterschiedlichsten Lehrern. Von diesen hatte jeder seine eigene Art, den Kindern den Lehrstoff zu vermitteln. Das führte dazu, dass die Kinder irgendwann nicht mehr wussten, was sie machen oder glauben sollten und waren überfordert und verwirrt. Eine richtige Bezugsperson hatten sie nicht. Jeder Lehrer hat ihnen einen anderen Weg erklärt, wie sie zum Ziel kommen können.

    Als mein Patenkind die Grundschule fertig hatte, hat diese Lehrerin, trotz massiver Beschwerden von Eltern und dem gesamten Elternbeirat, wieder eine neue Klasse erhalten.

  • 10.02.2013, 14:06 UhrSchlussDamit

    Man sollte darüber nachdenken, die Lehrerbesoldung neu zu regeln: nicht nach Leistung, sondern nach ‚Wissen und Können’.

    Unter dem heutigen Begriff ‚Leistung’ versteht man nämlich nicht ‚Wissen’, sondern oft nur Zurschaustellung politischer Projekte. Dahinter können Lehrer dann ihr mangelndes Wissen verschleiern. Die Schüler lernen so gar nichts, werden um ihre Zukunft betrogen, und den Eltern wird das Leben zur Hölle gemacht.

    Die Gehaltsfortschritte bei Lehrern müßten in stets wiederkehrenden Pflichtkursen mit Prüfungen festgelegt werden, in denen das Wissen abgefragt wird. Lehrer, die nicht mitmachen, bleiben auf einem Kleinstgehalt sitzen.

    Alle Deutschlehrer müßten regelmäßig Diktate schreiben. Danach würde sofort Panik ausbrechen. Die Spreu würde vom Weizen getrennt. Außerdem ist das Fach zu entpolitisieren und vom Gehalt her abzuwerten, weil die Substanz heute viel zu gering ist.

    Mathematik/Physik/Chemielehrer bekämen Aufgaben des gewöhnlichen Schulstoffes. Danach würde sich vieles ändern.

    Französischlehrer bekämen regelmäßig ein Diktat und danach eine Grammatikarbeit. Danach sind 95% aller Französischlehrer demaskiert.

    Englisch + Nebenfach würde als Kombination für Lehrer verboten, weil Englisch viel zu substanzlos ist. Englisch würde auch auf max. 5 Schuljahre verkürzt. Jeder Sprachlehrer muß Französisch als Hauptfach haben, denn es geht schließlich nicht, daß sich Mathematik- und Physiklehrer aufreißen und andere sich mit Einfachkombinationen wie Englisch + Erdkunde ein schlaues Leben machen. Latein gäbe es nur an wenigen Schulen.

    Laberfächer werden alle als Nebenfächer mit entsprechend unbedeutenden Noten klassifiziert und viel schlechter bezahlt.

    Nicht Funktionäre und Schulleiter, sondern nur die sehr guten Lehrer wären Beamte, denn dann sind sie vor Angriffen und Mobberei geschützt. Außerdem müssen alle Lehrer regelmäßig techn.-wiss. Hochschulen besuchen, um zu sehen, wo sie selbst stehen.

  • 10.02.2013, 20:39 Uhryacofred

    Nun ist es doch kein Zufall, dass Unterricht so organisiert ist, wie er seit Jahrzehnten organisiert ist. Der Artikel arbeitet indirekt (trotz gewisser Widersprüche wie: " ... findet schon in der Grundschule eine rechtswidrige soziale Auslese statt. Die Schule erfüllt ihre Aufgabe nicht.") heraus, dass es nicht einfach am Personal liegen kann, sondern dass in den Zwecksetzungen von Unterricht und Lehrerausbildung der Grund zu suchen ist, dass Matheunterricht mit mathematischen Bedeutungen meistens nicht sehr viel zu tun hat. Sogar mathematisch engagierte Lehrer kriegen es nicht hin, unter den Bedingungen einer Ausleseschule, wie wir sie nun mal haben, wirklich einen für alle Schüler nützlichen Unterricht zu gestalten. Eine Dialektik der Schuldzuweisungen hilft hier nicht viel. Wenn Mathematik in der Schule bedeutet, für Noten viele richtige Ergebnisse und Abläufe hinzukriegen, dann kann es nicht sein, dass Lehrer und Schüler sich auch noch (womöglich abends privat) hinsetzen, um das alles verstehen zu wollen - als Hobby etwa ? Der Schluss daraus kann nicht sein, der Schule weiterhin hohe und heilige Ziele zu unterstellen, denen sie nicht gerecht würde, sondern Eltern Schüler und Lehrer müssten sich konkret gegen den lernfeindlichen Auslesewahn wenden, der sie alle schädigt und zu unvernünftigen und unerträglichen Konsequenzen für Wissen und Bildung führt.

    Gruß Fred Steeg, Dr.rer.soz., Dipl.Psych. Rechenschwächetherapeut

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