Buzz Aldrins Zollerklärung: So beweist der Zoll die Mondlandung

ThemaRaumfahrt

Buzz Aldrins Zollerklärung: So beweist der Zoll die Mondlandung

Weil sich die Gerüchte hartnäckig halten, die Crew von Apollo 11 sei nie auf dem Mond gewesen, wählt Astronaut und Mondbesucher Buzz Aldrin einen besonderen Beweis und postet die Zollerklärung seiner Mondreise.

Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr mitteleuropäischer Zeit setzte der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch einen Fuß auf den Mond. Seine Worte sind legendär: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Riesensprung für die Menschheit.“ 20 Minuten nach dem Kommandanten des Raumschiffes „Apollo 11“ entstieg auch Edwin "Buzz" Aldrin der Landefähre „Eagle“ und schritt über den Mond.

Aber auch noch heute - mehr als 45 Jahre danach - halten sich hartnäckig die Verschwörungstheorien, dass diese Mondlandung nie passiert ist, sondern die Astronauten in einem US-Filmstudio den Besuch auf dem Mond schauspielerten.

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Because many people have asked - yes, the #Apollo11 crew also had to sign customs forms when we returned from the moon...

Posted by Buzz Aldrin on Sonntag, 2. August 2015

Buzz Aldrin scheinen diese Vorwürfe noch immer zu beschäftigen, denn diesen Zweiflern ließ er über sein offizielles Facebook-Profil jetzt eine Nachricht zukommen: "Weil so viele Leute gefragt haben - ja, die Apollo11-Crew hat ebenfalls ein Zollformular unterschrieben als sie vom Mond zurückkam, die zeigt, dass wir Mondsteine und Mondsand als Proben mitgebracht haben." Als Beweis fügte er ein Bild des Zollformulars hinzu.

Die Mondlandung war in den 19060ern der glanzvolle Höhepunkt einer nahezu zehnjährigen Kraftanstrengung der Amerikaner, an der rund 400.000 Menschen beteiligt waren. Die Gesamtkosten des Apollo-Projekts beliefen sich auf 25 Milliarden Dollar, das wären heute gut 150 Milliarden Dollar.

Raumfahrt Der erste Mensch auf dem Mond

„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Riesensprung für die Menschheit.“ 1969 setzte der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch einen Fuß auf den Mond. Mit diesem Schritt zog die Raumfahrt auch in den Alltag ein.

Der US-Astronaut Edwin Aldrin Quelle: dpa

Am 25. Mai 1961, sechs Wochen nach Gagarins Raumflug, gab US-Präsident John F. Kennedy das ehrgeizige Ziel vor, bis zum Ende des Jahrzehnts einen Amerikaner auf den Mond zu schicken und ihn wieder heil zur Erde zurückzubringen. „Auftrag erledigt“, kommentierte 1969 der damalige NASA-Direktor James Webb in knapper Form die erfolgreiche Mondlandung.

Am 24. Juli kehrten die Raumfahrer wohlbehalten von ihrer historischen Mission zurück - und füllten brav ihre Zollerklärungen aus, wie Buzz Aldrin dieser Tage noch einmal zeigt.

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