Cern: Forscher entdecken neues Elementarteilchen

Cern: Forscher entdecken neues Elementarteilchen

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Die Illustration zeigt den Zerfall eines fiktiven Higgs-Boson. Seit über 30 Jahren jagen Physiker dem mysteriösen Gottes-Teilchen hinterher.

Seit Jahrzehnten suchten Forscher nach dem Higgs-Boson. Nun haben die Wissenschaftler am Kernforschungszentrum Cern ein neues Teilchen entdeckt, bei dem es sich um das sogenannte Gottes-Teilchen handeln könnte.

Wissenschaftler am europäischen Kernforschungszentrum Cern haben ein neues Elementarteilchen entdeckt, bei dem es sich nach ihren Angaben um das seit langem fieberhaft gesuchte Higgs-Boson handeln könnte. „Es ist ein vorläufiges, aber ein sehr überzeugendes Ergebnis“, sagte der führende Cern-Wissenschaftler Joe Incandela am Mittwoch in der Forschungseinrichtung bei Genf.

Seit 40 Jahren fahnden Physiker nach dem Higgs-Boson, das auch „Gottesteilchen“ genannt wird. Es spielte nach herrschender Teilchentheorie eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Universums nach dem Urknall. Das nach dem britischen Physiker Peter Higgs benannte Teilchen sorgt demnach dafür, dass alle Objekte eine Masse haben.

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Der heute 83-jährige Higgs hatte die Existenz des Teilchens 1964 vorhergesagt. Für die Wissenschaftler ist es das letzte noch fehlende - aber absolut zentrale - Elementarteilchen, um das Standardmodell der Materie zu begründen. Würde es nicht existieren, stünde das gesamte seit Jahren die Physik beherrschende Theoriemodell infrage.

Bei der Suche nach dem Higgs-Teilchen werden seit Monaten am Cern an der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz in dem 27 Kilometer langen Ringtunnel des Teilchenbeschleunigers LHC Protonen aufeinander geschleudert.

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