Cygnus: Raumfrachter macht sich auf den Weg zum Ozean

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Cygnus: Raumfrachter macht sich auf den Weg zum Ozean

Der private Raumfrachter "Cygnus" soll sterben. Nach dem er rund einen Monat auf der Internationalen Raumstation ISS verbracht hat, soll er nun über dem Pazifischen Ozean verglühen.

Beladen mit Müll hat der private Raumfrachter „Cygnus“ (lateinisch für Schwan) nach rund vier Wochen wieder von der Internationalen Raumstation ISS abgedockt. Der Frachter habe die ISS am Dienstagmorgen verlassen und werde nun in der Erdatmosphäre über dem Pazifischen Ozean verglühen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Dabei ist Cygnus noch gar nicht lange im Dienst: Der Premierenflug erfolgte Ende September vergangenen Jahres.

Der Start war damals allerdings nicht problemlos verlaufen: Erst streikte die Software, dann war eine Sojus-Kapsel im Weg. Mit einer Woche Verspätung erreichte der private Raumtransporter dann die ISS. Per Roboterarm fingen die Astronauten an Bord der ISS die Kapsel ein. Nasa-Chef Charles Bolden wertete den Premieren-Flug von „Cygnus“ zur ISS trotz Panne und Verzögerung als „historischen Meilenstein“. „Wir haben damit die Fähigkeit Amerikas ausgeweitet, zuverlässig Fracht ins All zu transportieren.“ Auch David Thompson, Chef der Firma Orbital Sciences, die den „Cygnus“-Transporter entwickelt hat, sprach von einer „Mission wie sie im Buch steht“.

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Der „Cygnus“-Transporter war erst der zweite private Raumfrachter, der an der ISS andockt. Der von der Firma SpaceX entwickelte „Dragon“-Transporter hat bereits zwei Versorgungsflüge zur ISS hinter sich. Bis 2016 sind mindestens zwölf weitere „Dragon“-Flüge geplant, der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von rund 1,6 Milliarden Dollar (etwa 1,2 Milliarden Euro).

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