Displayforschung: Tablets sollen Brillen ersetzen

Displayforschung: Tablets sollen Brillen ersetzen

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Sichtanpassende Displays könnten Lesebrillen - zumindest beim Tablet-Gebrauch - bald unnötig machen.

Werden Lesebrillen bald unnötig? Forscher des MIT haben einen Weg gefunden, wie sich Displays dem Benutzer anpassen und Sehfehler ausgleichen können.

Wenn es nach der Forschung geht, haben Lesebrillen bald ausgedient: Schon bald könnten sichtkorrigierende Displays Fehlsichtigkeiten ausgleichen und Sehhilfen unnötig machen.

Brian Barsky von der University of California in Berkeley forscht im Feld der Augenoptik. Ihm fiel auf, dass die Art der Darstellung eines Bildes relevanter sein könnte als die Frage, wie das Auge ein Bild wahrnimmt. Deshalb arbeitet er an einem Display, das sich an das Auge des Betrachters anpasst.

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Die Technologie dahinter ist komplex: Barsky benötigt spezielle Software und Algorithmen, um die Displayhelligkeit anzupassen. Barsky vergleicht die Technologie mit jemandem, der eine Sonnenbrille trägt und Probleme hat, den Displayinhalt zu sehen. In solchen Fällen kann der Nutzer die Brille abnehmen – oder die Helligkeit des Displays erhöhen. Barskys Entwicklung geht allerdings weit über die Anpassung der Helligkeit hinaus. Das endgültige Ziel ist die Entwicklung eines Displays, das sich nach Eingabe der Brillenwerte dem Nutzer anpasst.

In Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology wurde bereits an Prototypen gearbeitet, am 12. August soll bei der International Conference on Computer Graphics and Interactive Techniques in Vancouver ein Display vorgestellt werden.

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Das intelligente Display ist nicht die einzige technologische Neuerung, die die Zukunft der Augenoptik beeinflussen kann. Der Pharmakonzern Novartis arbeitet an einer elektronischen Kontaktlinse, die bei Altersweitsichtigkeit helfen soll. Die Linse soll dem Auge helfen, die natürliche Fokussierung des Auges wiederherzustellen. Dafür hat Novartis sich die „Smart Lens“-Technologien von Google gesichert, bei denen nichtinvasive Sensoren und miniaturisierte Elektronikteile zum Einsatz kommen.

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