Erfindermesse: Babelfisch, Roboterhand und leuchtendes Pflaster

Erfindermesse: Babelfisch, Roboterhand und leuchtendes Pflaster

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Eine Haarbürste die sich mit Pflegemitteln füllen lässt, ist eine der Neuheiten auf der Erfindermesse in Genf.

Ob Roboterhände oder leuchtende Pflastersteine: Auf der wichtigsten Erfindermesse in Genf gibt es ab heute wieder Kurioses und Geniales zu sehen.

Der Babelfisch ist eine praktische Sache: Man steckt in sich ins Ohr und bekommt jede Sprache übersetzt. Das praktische Ding hat nur einen Haken - es gibt ihn bislang nur in dem Kultroman "Per Anhalter durch die Galaxis". Doch das könnte sich bald ändern. Denn in Genf ist ab heute ein Gerät zu bestaunen, dass „Speak World“ heißt und aussieht wie eine Minitaschenlampe. Man kann es sich ans Ohr heften, einschalten und dann werden fremdländischen Sprachen simultan übersetzt. Mit seinem Instant-Audio-Dolmetscher „Speak World“ gehört der Franzose Joël Pedre zu den Stars des diesjährigen Gipfeltreffens der Tüftler, der 40. Internationalen Messe für Erfindungen.

Die Erfindermesse in Genf ist einer der größten Treffpunkte für die Tüftler dieser Welt. 789 Aussteller aus 46 Ländern und 60.000 Besucher werden in der zweitgrößten Stadt der Schweiz erwartet.

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Rund 1000 neuartige Produkte gibt es in diesem Jahr zu bestaunen; darunter etwa eine neuartige Roboterhand. Sie wird von Tüftlern aus China vorgestellt und soll Menschen nach Verletzungen dabei unterstützen, die komplizierte Feinmechanik der Hand wiederzuerlangen.

Im Zeichen der Roboter stand bereits die Eröffnung der Messe, die in diesem Jahr ihr 40. Jubiläum begeht: Ein hochentwickelter, menschenähnlicher Roboter durchschnitt feierlich das Eröffnungsband. Messe-Präsident Jean-Luc Vincent sagte, die Kreativität der Erfinder und das Interesse von Investoren seien durch die schwächelnde Weltwirtschaft der vergangenen Jahre nicht gebremst, sondern eher noch beflügelt worden.

Unter den zahlreichen Erfindungen, auf die die Menschheit vielleicht schon lange gewartet hat, sind auch so originelle Einfälle wie eine Kugel, die vor elektromagnetischer Strahlung schützen soll. Wer Angst vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Elektrosmog durch kabelloses Internet, Mobilfunk und Co. im Büro oder Zuhause hat, soll mithilfe dieser Kugel die elektromagnetischen Felder bekämpfen können. Das Gerät sieht aus wie eine Wahrsager-Kugel und erinnert erstmal ein wenig an esoterische Maßnahmen wie Kristalle, denen eine Schutzfeld-Wirkung gegen Elektrosmog zugeschrieben wird. Wie die Kugel funktioniert, haben die schweizerischen Erfinder natürlich noch nicht verraten. Denn wie alle Aussteller hoffen sie darauf, ein interessiertes Unternehmen zu finden, dass ihre Idee vermarkten möchte.

Aber auch ganz alltäglich brauchbare Dinge werden vorgestellt. Eine Haarbürste, die mit flüssigen Pflegemitteln befüllt werden kann und so die Haarpracht bändigt, hat die Damenwelt sich ja vielleicht schon lange herbeigesehnt.

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