
Anderswo erhalten die Läufer Bananen und Wasser an den Verpflegungsständen. Beim Medoc Marathon dürfen die Athleten zusätzlich Wein kosten. Schließlich führt die Strecke an den berühmten Weingütern der Region Médoc im Südwesten Frankreichs vorbei: Chateaux Lafite-Rothschild, Latour und Mouton-Rothschild. So ganz ernst nehmen viele Teilnehmer den Medoc-Marathon nicht. Kostümierungen sind erwünscht. In Heilbronn läuft mittlerweile eine deutsche Variante - der Trollinger Marathon. Foto: Medoc Marathon

Der Lauf im Berner Oberland gilt als einer der schönsten Marathonstrecken der Welt. Start ist in Interlaken (565 Meter über NN); das Ziel liegt auf der Kleinen Scheidegg (2095 Meter über NN). Dazwischen sind 1829 Höhenmeter aufwärts und 305 Höhenmeter abwärts zu überwinden. Für den Schweiß entschädigt dann immerhin der Blick auf die bekannten Berge des Jungfraumassivs: Eiger, Mönch und Jungfrau. Wenn man ihn dann noch genießen kann. Foto: rtr

Sieben Tage lang geht es kreuz und quer durch die Wüste. Die Tagesetappen sind zwischen 15 und 80 Kilometer lang. Schon allein das ist bei den Temperaturen anstrengend genug. Zusätzlich müssen die Läufer noch einen 15 Kilo schweren Rucksack mit sich tragen. Darin enthalten sind: Schlafsack, Messer, Feuerzeug, Stirnlampe, Kompass, Astronautennahrung und eine Gegengiftpumpe. Schließlich kriechen Sclangen durch die Gegend. Und, ganz wichtig: eine Notrakete. Wer sich in der Wüste verläuft, muss sie zünden, um vom Helikopter gefunden zu werden. Foto: Marathon Des Sables

Es wird bis zu 52 Grad heiß. Der Lauf durch das kalifornische Death Valley - Nomen est omen - geht über die fünffache Marathondistanz, insgesamt 217 Kilometer. Nebenbei sind auch noch 4000 Höhenmeter zu überwinden. Foto: Badwater

Jedes Jahr am Karsamstag quälen sich die Läufer über die 56 Kilometer lange Strecke in Kapstadt. Einige Kilometer geht es auf der Küstenstraße am Altantischen Ozean vorbei. Trotz aller Anstrengung schwärmen viele Teilnehmer noch von den spektakulären Ausblicken auf den Atlantik und den Indischen Ozean. Das Ziel liegt am Fuße des Tafelberges. Foto: Darbourd

Wosch&Dosch-Lauf Irre Läufe gibt es viele – der (hochdeutsch) Wurst& Durst-Lauf auf dem Schuttberg am Hafen Nürnberg ist einer von ihnen. Teilnehmer sollten nicht nur Lauf- sondern vor allem trinkfest sein. Bei dem Rennen gilt es, fünf Runden von je 980 Metern Länge zu überstehen - kleine Schikane: Vor jeder Runde müssen die Athleten 0,4 Liter Bier hinunterstürzen und eine "mittel-warme Wiener Wurst" vertilgen. Nichts für schwache Mägen. Foto: Woschd and Doschd Lauf

Gore-Tex Transalpine Run 305 Kilometer, 13500 Höhenmeter, acht Etappen – der Wettlauf durch drei Alpen-Länder hat es wahrlich in sich. Nach sieben Tagen Schinderei lockt auf der achten Etappe neben der Ziellinie in Sexten das Laufen vor grandioser Kulisse: der Anblick der Drei Zinnen, des Wahrzeichens der Dolomiten, lässt manchen der Athleten die Schmerzen in Waden und Oberschenkeln vergessen. Foto: Gore-Tex Transalpine

Nein, der Lauf führt nicht die ganze Zeit durch die Lagunenstadt, deren enge Gassen wären dazu wohl auch etwas zu eng. Tatsächlich ist die Stadt des Karnevals und der gepflegten Melancholie das Ziel der Läufer, die sich vom Festland aus Meter um Meter an La Serenissima heranarbeiten. Auf der Freiheitsbrücke, die auf fünf Kilometern Länge Venedig mit dem Festland verbindet, trennt sich die Spreu vom Weizen – wer die übersteht, hat noch 14 Brücken und einige Highlights vor sich: Über eine Ponton-Brücke geht es über den Canal Grande, eine kurze Runde über den Markusplatz, vorbei an San Marco und Dogenpalast und über die wunderbare Riva degli Schiavoni bis ins Ziel. Foto: AP

Vorbei geht es an Klippen und Molen, der Leuchtturm dient zur Orientierung. Insgesamt vier Mal umrunden die Läufer die Insel Helgoland. Die Strecke geht jeweils über 10,5 Kilometer. Damit es auch ein richtiger Marathon ist, wurde die erste Runde noch um 195 Meter verlängert. Foto: dpa
Anderswo erhalten die Läufer Bananen und Wasser an den Verpflegungsständen. Beim Medoc Marathon dürfen die Athleten zusätzlich Wein kosten. Schließlich führt die Strecke an den berühmten Weingütern der Region Médoc im Südwesten Frankreichs vorbei: Chateaux Lafite-Rothschild, Latour und Mouton-Rothschild. So ganz ernst nehmen viele Teilnehmer den Medoc-Marathon nicht. Kostümierungen sind erwünscht. In Heilbronn läuft mittlerweile eine deutsche Variante - der Trollinger Marathon. Foto: Medoc Marathon
Der letzte Sprung
Darunter hängt die hochtechnisch ausgestattete Kapsel, in der der 43-jährige Extremsportler an den Rand der Stratosphäre gebracht wird. Sie ist besonders gut isoliert, um Außentemperaturen von über minus 50 Grad Celsius standzuhalten. Außerdem wird der Druck in der Kapsel auf 0,5 bar gehalten, so dass Baumgartner während dem Aufstieg auf einen Helm verzichten kann. Die Druckregulierung übernimmt er selbst.
Außerdem mischt der Extremsportler künstlichen Stickstoff bei. Um der Depressionskrankheit vorzubeugen, atmet Felix Baumgartner in den letzten beiden Stunden vor dem Sprung reinen Sauerstoff ein. Dadurch wird die Luft besonders sauerstoffreich. Die künstliche Zufuhr von Stickstoff ist nötig, damit die Kapsel aufgrund des hohen Sauerstoffgehalts kein Feuer fängt.
Ausblick auf die Erdkrümmung
Vier mal so hoch wie der Mount Everest ist der Punkt, an dem Baumgartner springen will. Die Erdkrümmung ist von hier aus zu sehen. Von dort stürzt er sich dann mit einem Nasa-Druckanzug und einem Helm bekleidet wieder gen Erde. Der Schutzanzug, den sonst nur Astronauten tragen, schützt den Sportler vor den eisigen Temperaturen im All. Über den Helm wird Baumgartner mit Sauerstoff versorgt.
Der gesamte Sprung wird mit zahlreichen Kameras, die Baumgartner am Körper trägt, live übertragen und im Internet zu sehen sein.

Das riskante Unterfangen ist stark vom Wetter abhängig. Regen und zu starker Wind machen den Sprung unmöglich. Wegen einer Kaltfront war Baumgartners bereits für Montag geplanter Sprung aus der Stratosphäre auf Dienstag verschoben worden - und nun erneut. Am Donnerstag will der "furchtlose Felix" jetzt also den nächsten Versuch starten. Sicher ist jedoch, dass diese Rekord-Aktion aus der Stratosphäre seine letzte sein wird. Baumgartner hat bereits angekündigt, dass danach Schluss sein soll.
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