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Extremsportler Baumgartner: Der letzte Sprung

Extremsportler Baumgartner: Das lange Warten auf den Schallmauer-Sprung

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Anderswo erhalten die Läufer Bananen und Wasser an den Verpflegungsständen. Beim Medoc Marathon dürfen die Athleten zusätzlich Wein kosten. Schließlich führt die Strecke an den berühmten Weingütern der Region Médoc im Südwesten Frankreichs vorbei: Chateaux Lafite-Rothschild, Latour und Mouton-Rothschild. So ganz ernst nehmen viele Teilnehmer den Medoc-Marathon nicht. Kostümierungen sind erwünscht. In Heilbronn läuft mittlerweile eine deutsche Variante - der Trollinger Marathon. Foto: Medoc Marathon

Der letzte Sprung

Darunter hängt die hochtechnisch ausgestattete Kapsel, in der der 43-jährige Extremsportler an den Rand der Stratosphäre gebracht wird. Sie ist besonders gut isoliert, um Außentemperaturen von über minus 50 Grad Celsius standzuhalten. Außerdem wird der Druck in der Kapsel auf 0,5 bar gehalten, so dass Baumgartner während dem Aufstieg auf einen Helm verzichten kann. Die Druckregulierung übernimmt er selbst.

Außerdem mischt der Extremsportler künstlichen Stickstoff bei. Um der Depressionskrankheit vorzubeugen, atmet Felix Baumgartner in den letzten beiden Stunden vor dem Sprung reinen Sauerstoff ein. Dadurch wird die Luft besonders sauerstoffreich. Die künstliche Zufuhr von Stickstoff ist nötig, damit die Kapsel aufgrund des hohen Sauerstoffgehalts kein Feuer fängt.

Ausblick auf die Erdkrümmung

Vier mal so hoch wie der Mount Everest ist der Punkt, an dem Baumgartner springen will. Die Erdkrümmung ist von hier aus zu sehen. Von dort stürzt er sich dann mit einem Nasa-Druckanzug und einem Helm bekleidet wieder gen Erde. Der Schutzanzug, den sonst nur Astronauten tragen, schützt den Sportler vor den eisigen Temperaturen im All. Über den Helm wird Baumgartner mit Sauerstoff versorgt.

Der gesamte Sprung wird mit zahlreichen Kameras, die Baumgartner am Körper trägt, live übertragen und im Internet zu sehen sein.

Der Basejumper Felix Baumgartner wird am Dienstag aus fast 37 Kilometern Höhe auf die Erde springen. Dabei will er die Schallmauer durchbrechen. Quelle: dpa
Der Basejumper Felix Baumgartner wird am Dienstag aus fast 37 Kilometern Höhe auf die Erde springen. Dabei will er die Schallmauer durchbrechen. Quelle: dpa

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Das riskante Unterfangen ist stark vom Wetter abhängig. Regen und zu starker Wind machen den Sprung unmöglich. Wegen einer Kaltfront war Baumgartners bereits für Montag geplanter Sprung aus der Stratosphäre auf Dienstag verschoben worden - und nun erneut. Am Donnerstag will der "furchtlose Felix" jetzt also den nächsten Versuch starten. Sicher ist jedoch, dass diese Rekord-Aktion aus der Stratosphäre seine letzte sein wird. Baumgartner hat bereits angekündigt, dass danach Schluss sein soll.

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