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4 Kommentare
Noch mehr Details zur Studie hier: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ratten_sterben_an_gen_mais_der_perfekte_medien_coup/

Da das Genom bis heute noch nicht gänzlich verstanden wird und da das Genom sich mit den Umweltbedingungen verändert, also nicht "fest" sondern "flüssig" ist, kann es keine biotechnologisch hergestellten Arzneimittel geben, die dem Menschen nützen.
Siehe unter anderem der Zwischenfall mit dem "elephant man" in England, der eine biotechnologisch hergestellte Substanz gespritzt bekam. Die heutige Biotechnologie hat noch keine Basis, zunächst muss das Genom verstanden werden.

Sehr geehrte Frau Kutter,
mit gewissen Bauchschmerzen und -grimmen habe ich ihren Beitrag "Forscher bewerfen sich mit Dreck" in der Wirtschaftswoche gelesen. Ich habe die Fütterungsstudie von Seralini einmal als eine seriöse, valide Arbeit betrachtet und habe mir die Mühe gemacht, die Daten aus Publikation, soweit es möglich war, ausgewertet. Ich werfe sicherlich nicht mit Dreck aber, das Ergebnis für Round-uo im Trinkwasser ist eindeutig: Round-up (Glyphosat), insbesondere in hohen Konzentration hat bei Männer, hier Ratten, eine positive Wirkung auf die Lebensspanne und schützt vor Tumoren. Aus meiner wissenschaftlichen Tätigkeit habe ich aber andere Erkenntnisse. Ich bin verunsichert, da diese neue Erkenntnis aus dieser Seralini-Arbeit denen von anderen Seralini-Arbeit widersprechen und andere Autoren dies auch nicht so feststellen konnten. Für mich ist jedenfalls dieses Ergebnisse seltsam und macht mich nachdenklich.
Sterblichkeit bei Aufnahme von Round-up über das Trinkwasser
Round-up
mg/L männlich
spontan / Tötung weiblich
spontan / Tötung Todesfälle
insgesamt
0 3 0 (3) 0 2 5
0,00005 1 2 (3) 0 5 8
400,0 2 2 (4) 0 5 9
2250,0 1 0 (1) 0 4 5
Lebenssrate: Kontrolle: ca: 490 Tage; 2252 mg/L Round-up ca. 580 Tage

Ich könnte mir vorstellen, dass EIN Beitrag zur Versachlichung schon dadurch geleistet würde, wenn sich Journalisten umfänglicher mit den wissenschaftlichen Ergebnissen auseinandersetzten, bevor sie einen Beitrag verfassen. Das bloße Wiederkäuen der vermeintlichen primären Erkenntnisse sollte sich ein Wissenschaftsjournalist besser verkneifen.
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Kommentare zu: Minenfeld Genfood
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