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Gesundheit: Gehört die Zukunft dem Pflegeroboter?

28. Dezember 2012
Der Roboter CARE-O-bot, der vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung entwickelt wurde, versorgt eine Bewohnerin eines Pflegeheims mit einem Getränk. Quelle: dpaBild vergrößern
Der Roboter CARE-O-bot, der vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung entwickelt wurde, versorgt eine Bewohnerin eines Pflegeheims mit einem Getränk. Quelle: dpa

Dem Pflege-Notstand sollen künftig Roboter entgegen gesetzt werden. Doch menschliche Fachkräfte können sie nicht ersetzen. Auch sind rechtliche Fragen noch ungeklärt.

Roboter könnten Pflegepersonal künftig entlasten - ersetzen können sie die Fachkräfte gerade im Gesundheitsbereich jedoch wahrscheinlich auf lange Zeit nicht. Der Einsatz hochmoderner Maschinen wäre wohl auch eher teurer als Personalkosten abgesehen von dem kaum zu beziffernden Wert zwischenmenschlicher Kontakte für Kranke.

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Auch Haftungsfragen sind derzeit gänzlich ungeklärt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung in Zürich, wie die Hochschule mitteilte.

Die Wissenschaftler entwickelten verschiedene Szenarien bis ins Jahr 2025. Sie befragten Patienten, Krankenhausmanager, Pfleger und Ärzte und diskutierten die Ergebnisse mit Experten aus dem technischen und juristischen Bereich.

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Neben technischer Machbarkeit und Kosten spielte die Akzeptanz der Patienten eine zentrale Rolle. Diese nehme bei zunehmender Interaktivität der Geräte ab. Pflegekräfte befürchten, dass sie aus Spargründen von Robotern ersetzt werden könnten. Allerdings begrüßten sie mechanische Assistenten etwa zur Entlastung bei schweren körperlichen Arbeiten.

Mehr Selbstständigkeit bedeutet auch mehr Abhängigkeit

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Die Einstellung von Patienten zu Pflegerobotern ist zwiespältig. Einerseits erhoffen sie sich einen unabhängigeren Alltag mit smarten Rollstühlen oder Servicerobotern für den Haushalt. Auch sogenannte Telepräsenzroboter, die per Videogespräch die Anwesenheit einer Pflegekraft ersetzen, könnten als digitale Nabelschnur gegen Vereinsamung dienen.

Allerdings gehe mit der vermeintlich gewonnenen Selbstständigkeit auch eine gewisse Abhängigkeit von den Maschinen einher. So könnte bereits ein Stromausfall dazu führen, dass lebenswichtige Medikamente nicht verabreicht werden. Die Haftungsfrage wäre in so einem Fall kaum zu klären.

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