Gesundheitswesen: Ärzte kritisieren Sanktionen durch das e-Health-Gesetz

Gesundheitswesen: Ärzte kritisieren Sanktionen durch das e-Health-Gesetz

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Die Chipkarten verschiedener Krankenkassen.

Die niedergelassenen Ärzte sind mit dem e-Health-Gesetz nicht zufrieden. Vor allem die Terminvorgaben bei der Einführung einer digitalen Infrastruktur wird kritisiert.

Die niedergelassenen Ärzte haben die Terminvorgaben bei der Einführung einer digitalen Infrastruktur im Gesundheitswesen kritisiert. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, wandte sich insbesondere gegen die Sanktionsandrohungen gegen Vertragsärzte. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will mit dem umstrittenen e-Health-Gesetz, das der Bundestag am Donnerstagabend verabschiedete, den Zeitdruck erhöhen.

Grundsätzlich sei die Absicht des Gesetzgebers zu begrüßen, eine sektorenübergreifende Informations- und Kommunikationstechnologie einzuführen, sagte Gassen. Allerdings müsse diese sicher sein. Das bedeute, dass Qualität und Praktikabilität Vorrang haben müssten.

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Dies wiederum setze eine intensive Erprobung voraus. Das scheine aber nicht gegeben zu sein, da einige Hersteller bereits eingeräumt hätten, die Lieferfristen nicht einhalten zu können, machte der KBV-Chef deutlich.

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