Hilfe bei Herzschwäche: Pumpe ohne Puls

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Hilfe bei Herzschwäche: Pumpe ohne Puls

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Platzsparender als ein ganzes künstliches Herz einzubauen wären Unterstützungspumpen

von Susanne Kutter

Nicht jeder Patient ist auf ein komplettes Kunstherz angewiesen.

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Alle Versuche, ein Kunstherz zu bauen, kranken an einem Problem: Die Geräte sind groß. Auch die Systeme aus Aachen und Paris benötigen noch etwa doppelt so viel Platz wie das Original. Die Konstrukteure versuchen ihm so nahe wie möglich zu kommen und imitieren das rhythmische Pumpen des Muskels, der mit jedem Pulsschlag das Blut bis in die kleinste Ader presst.

Es geht aber auch ohne Puls, behaupten einige Chirurgen – was platzsparender wäre.

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So bauen Firmen wie HeartWare aus den USA für geschwächte Herzen sehr kleine Unterstützungspumpen, die einen gleichmäßigen Blutstrom erzeugen. Sie werden an eine Herzkammer angeflanscht. Einige Ärzte haben auch schon beide Kammern mit Pumpen versorgt. Meist sorgt das Herz dann immer noch für einen Restpuls. Nur bei wenigen Patienten entfernten die Chirurgen das Herz komplett und ersetzten es mit zwei Hilfssystemen. Noch gibt es aber nicht genug Daten, um abschließend beurteilen zu können, ob es sich ohne Puls gut leben lässt.

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