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Thema: Innovationen

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23.08.2012

Innovation: Zehn zufällige Erfindungen

Neues zu schaffen, das die Menschen gut gebrauchen können. Das ist, was die Wirtschaft antreibt. Den Weg dahin bereiten fast immer Wissenschaftler, und er ist selten vorgezeichnet. Viele Errungenschaften, auf die heute niemand mehr verzichten will, entstanden durch Zufall oder als unerwartete Fundsache bei der Suche nach etwas ganz anderem. Serendipität nennt man dieses häufige Phänomen. Entscheidend ist dann, dass jemand die Möglichkeiten erkennt. Oder, wie der Chemiker Louis Pasteur sagte: "Der Zufall hilft allein einem Geist, der vorbereitet ist".

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Mann giesst Porzellan Quelle: dpa
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Porzellan
Porzellan hatten im 7. Jahrhundert die Chinesen erfunden. In der frühen Neuzeit war es in Europa ein begehrtes Luxus-Gut – gerade weil die Herstellungsweise in Europa unbekannt war. Der Alchemist Johann Friedrich Böttger sollte eigentlich für Sachsens Kurfürst August den Starken Silber in Gold umwandeln. Bei seinen Versuchen mischte er gemahlene Tonerde mit Feldspat, Quarz und Wasser und brannte das Ganze. Heraus kam Porzellan. Sachsens König August der Starke richtete 1710 in Meißen eine Manufaktur ein, wo unter gefängnisähnlichen Bedingungen produziert wurde. Das "weiße Gold" machte August reich und schuf mit den gekreuzten Schwertern eine der ältesten Marken der Welt.

Bild: dpa
von Ferdinand KnaußBild: 2 von 11
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