Innovationspreis: Die Finalisten im Überblick

Innovationspreis: Die Finalisten im Überblick

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Ihr etwa 10 000 Euro teures, tragbares Endoskop haben Karl-Storz-Projektleiter Fritz Hensler (von links), Peter Schwarz, der Abteilungsleiter Forschung Bildgebung, und Forschungschef Klaus Irion schon mehrere Tausend Mal verkauft.

Von der genialen Idee zum erfolgreichen Produkt: Die übrigen Nominierten des Deutschen Innovationspreises 2014 haben das geschafft. Ihre Erfolge im Überblick.

Mobiler Retter

Der Medizintechnikspezialist Karl Storz macht einst klobige Untersuchungs- und Operationsgeräte extrem handlich.

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Durch dünne Schläuche, die Endoskope, spähen Ärzte schon seit Jahren sehr erfolgreich den Körper aus: Sie schieben Kameras, Leuchten und bei Bedarf sogar winzige Werkzeuge wie Pinzetten oder Scheren durch diese Rohre in Magen, Darm, Lunge oder Stirnhöhlen. Sogar Operationen sind ohne Schnitte möglich, wenn Chirurgen die fingerdicken Endoskope durch Körperöffnungen wie Speise- oder Luftröhre ins Innere der Patienten lenken.

Bisher waren dabei aber mehrere große Apparaturen notwendig, die neben dem Personal auf mannshohen Wägelchen im Operationssaal standen. Nun aber hat der Endoskop-Spezialist Karl Storz aus dem schwäbischen Tuttlingen die Technik drastisch geschrumpft.

Genau das findet Frank Riemensperger, Juror des Innovationspreises und Deutschland-Chef der Beratung Accenture, so spannend: „Die Ingenieure von Karl Storz haben es geschafft, die vormals sperrigen Einzelgeräte wie Lichtquellen, Pumpen, Monitore und Rechner platzsparend in einem einzigen, nur sieben Kilogramm schweren Gerät zusammenzufassen.“ Der Effekt laut Riemensperger: „Als preiswerteres Mobil-Endoskop im Aktenkoffer-Format wird diese innovative Technik die Praxen von niedergelassenen Ärzte und Kliniken in entwicklungsschwachen Gebieten dieser Welt erobern“

Daneben eignet sich das Gerät namens Tele Pack X gut für den Einsatz in Rettungswagen, so Klaus Irion, Forschungschef von Karl Storz – oder für Materialprüfer, die Turbinen kontrollieren. Was ihn besonders freut: „Es lässt sich ganz einfach wie ein iPhone über den Bildschirm steuern.“

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