Intelligente Kleidung : BH soll Krebs-Tumore erkennen

Intelligente Kleidung : BH soll Krebs-Tumore erkennen

Eine Alternative zur Mammografie: Ein amerikanisches Startup hat einen intelligenten BH entwickelt, der als Krebsvorsorge funktionieren soll.

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Mammografien könnten bald Geschichte sein: Stattdessen soll ein High-Tech-BH Tumore erkennen

Jede Frau zwischen 50 und 69 kennt es, jede Frau hasst es: Brustkrebsvorsorge. Eine frühe Erkennung ist dabei entscheident – so kann der Ausbruch von Brustkrebs oder dessen Ausbreitung verhindert werden. Dabei wird eine Mammografie erstellt, ein Röntgenbild der Brust.

Ein neues Startup könnte diese unangenehme Prozedur möglicherweise bald ersetzen: Cyrcadia Health hat einen intelligenten BH entwickelt, der als eine Art Brustkrebs-Früherkennungssystem funktioniert. Das Prinzip klingt simpel: Mehrere Sensoren messen die Temperatur der Brust und erkennen so offenbar besser und früher als eine Mammografie Hinweise auf Brustkrebs.

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Warum Taxis bald fliegen, Faxgeräte Objekte verschicken und Brillen unser Wissen erweitern: Weltweit arbeiten Forscher an bahnbrechenden Techniken. Viele nähern sich der Marktreife - oder sind sogar schon verfügbar.

Paketdrohnen und Google Glass sind nicht die einzigen technischen Neuerungen, die uns im kommenden Jahr beschäftigen werden. Quelle: Marcel Stahn für WirtschaftsWoche

Optisch ist der iTbra eher unauffällig: Geschnitten wie ein Sport-BH, mit einer etwas breiteren Vorderseite, in die die Sensoren eingearbeitet werden. Sie sollen mögliche Temperaturveränderungen innerhalb der Brüste messen oder eine erhöhte Aktivität der Blutkörperchen erkennen – ein erstes Zeichen für die Bildung eines Tumors. Neu ist daran vor allem die Menge an Sensoren, die kleiner und günstiger sind als bisher verwendete Datensammler.

Microsoft BH soll vor Fressattacken schützen

Essen aus Hunger oder Frust? Diese Frage sollen sich Frauen künftig stellen, wenn sie auf ihrem Smartphone ihren Gemütszustand ablesen. Die Daten erhält es von ihrem BH, der mit allerlei Sensoren ausgestattet ist.

So soll der BH funktionieren. Der EKG erfasst Herzschlag und Atmung, der EDA-Sensor die Leitfähigkeit der Haut. Das "Board" sammelt die Daten und sendet sie ans Smartphone der Trägerin. Dieses zeigt ihr dann ihren Gemütszustand an. Quelle: Microsoft Research, University of Rochester, University of Southhampton

Eine Wlan-Verbindung sendet diese Daten an das Smartphone des behandelnden Arztes und des Patienten. Bislang wurde der iTbra an 500 Patientinnen getestet. Laut Rob Royea, dem Gründer von Cyrcadia Health, könnte er schon 2016 als Alternative für eine Mammografie auf den Markt gehen. Dieser könnte dann von Ärzten verschrieben werden und von Patienten im Internet oder in der Apotheke erworben werden.

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