Krötenwanderung: Babys zu Tode gekuschelt

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Erasmus fördert Studienaufenthalte oder Praktika im Ausland - und laut EU-Kommission auch die Geburtenrate.

Kolumne von Anke Henrich

Baby im Elternbett: Schlafen Säuglinge mit den Eltern in einem Bett, haben sie ein dreifach höheres Risiko, am plötzlichen Kindstod zu sterben. Sind die Kinder jünger als drei Monate, ist das Risiko noch höher.

Inniger geht’s nicht: Das Baby keilt aus der Mitte aus, die schlafenden Eltern rahmen ihren Augenstern links und rechts im Ehebett ein. Wer sein Liebstes auch nachts nahe wissen will oder den kleinen Dienstweg beim nächtlichen Stillen bevorzugt, nimmt sein Baby mit ins Bett statt es im Kinderbett schlafen zu lassen.

Doch  internationale Wissenschaftler haben jetzt knapp 1500 Fälle von Plötzlichem Kindstod in Deutschland, Schottland, Irland und Neuseeland mit knapp 4700 Kontrollfällen verglichen. Alle Kinder starben, ohne dass bei ihnen oder ihren Eltern andere medizinische Risikofaktoren vorgelegen hätten. Das Ergebnis ist erschreckend: Bislang raubt der Plötzliche Kindstod acht von 100.000 Kindern. Schlafen die Kleinen aber Bett ihrer Eltern, sterben 23 von 100.000.

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Sind die Kinder jünger als drei Monate, verfünffacht sich das Risiko im Vergleich zum Baby in der Wiege.

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+ Eigenes Gitterbett im Schlafzimmer der Eltern

+ Schlafsack statt Bettdecke (auch dadurch sanken die Zahl verstorbener Babys nachweislich), kein Kopfkissen, keine Mütze, kein Schaffell, kein Nestchen, nur ein kleines Kuscheltier

+ Kein Kunststoff-Schonbezug und keine Gummiauflage für die Matratze

+ Raumtemperatur: Optimal ist eine Zimmertemperatur von 16-18°C

+ Rauchfreie Umgebung

Die Studie unter britischer Führung finden sie hier.

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