Listerien: Reibekäse mit Bakterien verseucht

Listerien: Reibekäse mit Bakterien verseucht

Das größte deutsche Molkereiunternehmen, das Deutsche Milchkontor, ruft geriebenen oder gestifteten Käse in Tüten zurück. Betroffen sind viele Supermärkte und Discounter, darunter Lidl, Netto und Real.

Das Deutsche Milchkontor (DMK) hat verschiedene gestiftete und geriebene Käse wegen einer möglichen Bakterienbelastung zurückgerufen. Die Beutel mit 200 Gramm Inhalt aus dem Werk in Georgsmarienhütte könnten Listerien in geringer Zahl enthalten, teilte das Unternehmen mit. Betroffen seien verschiedene Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 29. Dezember 2013 und dem 15. Januar 2014.

Der Käse wurden unter Produktnamen wie „Landhof“, „Mibell“, „Star Marke“, „Lovelio“, „Gutes Land“ und „real Quality“ von verschiedenen Supermärkten und Discountern vertrieben. Betroffen sind Kaufland, Edeka, Real, Lidl, Netto und Kaisers Tengelmann.

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>>Hier finden Verbraucher eine Übersicht der betroffenen Produkte.

Die Belastung mit den Listerien-Bakterien sei bei Routinekontrollen aufgefallen. Die Werte lägen unterhalb des zulässigen Grenzwertes, es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten werde, teilte DMK mit. Verbraucher sollten die Produkte mit entsprechendem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht verzehren, sondern vernichten oder in den Markt zurückbringen, in dem sie es gekauft haben. Dort werde das Produkt umgetauscht oder der Kaufpreis erstattet.

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Listerien sind sehr widerstandsfähig und kommen in acht verschiedenen Arten häufig in der Umwelt vor. Von besonderer Bedeutung für den Menschen ist die Art Listeria monocytogenes, weil sie bei ihm die Listeriose auslösen kann. Diese Erkrankung geht mit verschiedenen Symptomen einher, meist verläuft sie grippeartig mit Durchfall, Krämpfen und Erbrechen. Zwar stellt die Listeriose für gesunde Erwachsene meist keine Gefahr dar - hier geht sie oft sogar symptomlos vorüber und bleibt daher unerkannt - für Risikogruppen wie Schwangere, Immunschwache und Kleinkinder ist sie aber bedrohlich.

Im Ernstfall kann die Listeriose für Menschen mit geschwächtem Immunsystem tödlich ausgehen. Auch Schwangere sind besonders gefährdet, da je nach Stadium der Schwangerschaft mehr oder weniger schwere Infektionen des ungeborenen Kindes auftreten können, die bis zum Schwangerschaftsabbruch und einer Totgeburt führen.

Für Verbraucheranfragen stellt das Deutsche Milchkontor unter der Telefonnummer 0251-26567371 eine Hotline zur Verfügung.

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