Männergesundheitsbericht 2013: Psychische Störungen bei Männern oft unerkannt

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Männergesundheitsbericht 2013: Psychische Störungen bei Männern oft unerkannt

Seelische Störungen bei Männern werden oftmals nicht richtig diagnostiziert und entsprechend falsch oder gar nicht behandelt. Ein Grund, warum die Suizidrate bei Männern drei Mal so hoch ist wie bei Frauen, besagt der Männergesundheitsbericht.

Psychische Erkrankungen bei Männern werden häufig unzureichend diagnostiziert und behandelt. Das ist das Fazit des Männergesundheitsberichts 2013, der am Mittwoch in Berlin präsentiert wurde.

Nach Aussage der Forscher werden männerspezifische seelische Störungen in weiten Teilen der Medizin und des öffentlichen Bewusstseins bisher kaum beachtet. Das habe etwa dazu geführt, dass die Anzahl der Selbsttötungen bei Männern in den letzten Jahren drastisch gestiegen ist.

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Die Suizidrate ist ein Hauptindikator für psychische Gesundheit. Bei Männern liegt sie derzeit dreimal höher als bei Frauen. Als Ursachen nennen die Experten unter anderem höhere Belastungen im Beruf und eine wachsende Gefahr des sozialen Abstiegs.

DAK Gesundheitsreport Sensibilität für psychische Krankheiten steigt

Die Fehltage durch psychische Krankheiten haben in den vergangenen 15 Jahren deutlich zugenommen. Das bedeutet nicht unbedingt eine Zunahme dieser Krankheiten. Verändert hat sich die gesellschaftliche Wahrnehmung.

Junge Frau Kopfschmerzen Depression Quelle: dpa

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