Raumfahrt: ESA erwartet ereignisreiches Jahr

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Raumfahrt: ESA erwartet ereignisreiches Jahr

Trotz Geldsorgen will die europäische Raumfahrtorganisation ESA 2013 zahlreiche Missionen durchführen. Den Auftakt soll bereits im April ein Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation (ISS) bilden.

Die ESA erwartet 2013 ein ereignisreiches Jahr. Neben dem Versorgungsflug zur ISS soll sich der Satellit Proba V zur Überwachung des Pflanzenbestandes auf der Erde auf den Weg machen. Ende Mai werde dann der italienische Esa-Astronaut Luca Parmitano für sechs Monate zur ISS fliegen, sagte ESA-Direktor Jean-Jacques Dordain am Donnerstag in Paris. Für den Sommer sei unter anderem der Start der Mission Swarm zur Kartierung des Magnetfelds der Erde geplant.

Wegen der Eurokrise sieht sich die Raumfahrtorganisation einem enorm gestiegenen Spardruck gegenüber, der allerdings noch ungefährlich für die Missionen ist. Es sei dennoch ein "sensibles Thema", sagte der ESA-Direktor.

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Beim ISS-Programm sei beispielsweise dennoch genug Geld da, um die bis 2014 geplanten Projekte durchzuführen. Auch in Bezug auf das milliardenschwere Marsprojekt ExoMars gab sich der Franzose optimistisch.

Die zwölf Männer auf dem Mond

  • Apollo 11: Die erste Mondlandung

    Insgesamt sind sechs bemannte amerikanische Apollo-Expeditionen auf dem Erdtrabanten gelandet: 20. Juli 1969: Apollo 11 setzt im „Meer der Ruhe“ (Mare Tranquilitatis) auf. Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr (MEZ) landeten Neil Armstrong und Edwin Aldrin auf dem Mond.

  • Apollo 12: Die NASA legt nach

    19. November 1969: Nur vier Monate später landet Apollo 12 im Oceanus Procellarum. Charles Conrad und Alan Bean betreten die Mondoberfläche.

  • Apollo 13: Das Trauma der NASA

    Die Apollo-13-Mission scheiterte im April 1970. Nach einer schweren Explosion an Bord kehrt die Mannschaft nach einer Mondschleife sofort zur Erde zurück.

  • Apollo 14: Golfspiel auf dem Mond

    5. Februar 1971: Apollo 14 setzt am Landeplatz Fra Mauro auf. Alan Shepard und Edgar Mitchell steigen aus, Shepard spielt Golf auf dem Mond.

  • Apollo 14: Das erste Mondgefährt

    30. Juli 1971: An Bord von Apollo 15 landet zum ersten Mal ein Mondauto auf dem Erdtrabanten. David Scott und James Irvin erkunden damit die Umgebung der Landestelle in den Hadley-Apenninen und sammeln fast 80 Kilogramm Gesteinsproben.

  • Apollo 16: Ausflug zur Hochebene

    21. April 1972: Auf der Descartes-Hochebene setzt Apollo 16 auf. John Young und Charles Duke untersuchen erstmals eine lunare Hochebene und fahren knapp 27 Kilometer mit dem Mondauto.

  • Apollo 17: Die letzte bemannte Mission

    11. Dezember 1972: Als bislang letztes bemanntes Raumschiff landet Apollo 17 auf dem Mond. Eugene Cernan und Harrison Schmitt erkunden mit dem Mondauto die Taurus-Littrow-Region. Die Kamera des Mondautos filmt den Rückstart von Apollo 17 zur Erde.

Forscher in aller Welt erwarten mit Spannung den Auftakt des Projekts zur Katalogisierung von Sternen, für das im Herbst der Satellit Gaia ins All geschickt werden soll. Damit sollen unter anderem Eigenbewegungen, Helligkeit und Temperaturen von Himmelskörpern in unserer Galaxis gemessen werden.

Neil Armstrong tot „Wenn Sie den Mond sehen, zwinkern Sie Neil zu“

Der Mensch, der als erster den Mond betrat, ist am Samstag nach einer Herz-OP verstorben

Neil Armstrong bei der Mondlandungsmission von „Apollo 11“. Quelle: dapd

Zudem soll der Satellit Sentinel 1A in eine Umlaufbahn über der Erde gebracht werden. Sein Radargerät soll Daten über das Abschmelzen der Polkappen und den Anstieg des Meeresspiegels liefern.
Als nicht-wissenschaftliche Missionen sind der Start zweier Satellitenpaare für das europäische Navigationssystem Galileo sowie der des Nachrichtensatelliten Alphasat I XL geplant.


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