ThemaRaumfahrt

alles zum Thema
_

Raumfahrt: Europäer unterstützen Nasa erstmals bei bemannter Raumfahrt

Zum ersten Mal arbeiten Europa und die USA bei der bemannten Raumfahrt eng zusammen. Der Wunsch der Europäer ist klar: Sie sehen den Fuß in der Tür, Richtung Mond oder Mars mitzufliegen.

Das Forscherteam um Wissenschaftler Andrew Levan von der britischen University of Warwick hat auf dem GRB 2013 Symposium in Nashville eine neue Studie vorgestellt: Bei einer 2010 beobachteten Explosion im All, die als der sogenannte "Weihnachtsstern" bekannt wurde, dauerte diese ungewöhnlich lange. Die Forscher glauben nun, des Rätsels Lösung gefunden zu haben: Ihre Analyse ergab, dass es sich bei der Himmelserscheinung um den Tod eines Sterns handelte, an dem ein schwarzes Loch beteiligt war. Sie glauben, dass die Explosion von einem schwarzen Loch ausgelöst wurde, das sich im Herzen des Sterns gebildet hatte und ihn regelrecht von innen heraus aufgefressen hat. Warum der Sternentod so lange dauerte, erklären sie auch: Es habe sich bei dem Stern um einen sogenannten Roten Überriesen gehandelt, dessen Radius bis zu 1000 Mal größer als der unserer Sonne gewesen sei. Bei einem kleinen Stern wäre die Explosion wesentlich schneller vonstatten gegangen.

Bild: Mark A. Garlick, University of Warwick

Bild: Presse

Erstmals spielt Europa bei einem bemannten Flug der USA ins Weltall eine entscheidende Rolle. Für die Nasa-Kapsel „Orion“ stelle die Europäische Weltraumorganisation Esa ein wichtiges Service-Modul zur Verfügung, sagte Esa-Direktor Thomas Reiter am Montag in Darmstadt. „Das erfüllt mich mit besonderem Stolz“, sagte er bei der Vorstellung von Esa-Projekten in diesem Jahr.

Anzeige

European Southern Observatory 50 Jahre Weltraumforschung

  • European Southern Observatory: 50 Jahre Weltraumforschung
  • European Southern Observatory: 50 Jahre Weltraumforschung
  • European Southern Observatory: 50 Jahre Weltraumforschung

„Orion“ soll Flüge zum Mond und danach zum Mars ermöglichen. Für 2017 ist ein unbemannter Demonstrationsflug geplant, in den Jahren 2019 bis 2021 sollen dann die bemannten Flüge beginnen.

In dem Service-Modul sei der Raketenantrieb installiert. „Das ist fast das Herzstück“, sagte Reiter. „Ohne das Modul kann die Nasa-Kapsel nicht fliegen.“ Mit der Beteiligung an diesem Projekt habe die Esa „einen Fuß in der Tür“, auch intensiver an der bemannten Raumfahrt beteiligt zu werden. Reiter äußerte die Hoffnung, dass auch einmal ein europäischer Astronaut in der „Orion“ mitfliegen könne.

Den Bau des Service-Moduls nach Europa zu holen sei nicht einfach gewesen, machte Reiter deutlich. „In den USA ist die wirtschaftliche Situation angespannt. Die Nasa musste dies auch gegen Interessen der amerikanischen Industrie durchsetzen.“ Auch technisch sei das Projekt eine große Herausforderung. Es gebe klare Zeitvorgaben, ohne Service-Modul sei „Orion“ nicht zu verwirklichen.

weitere Fotostrecken

Blogs

Twitter gewinnt bei Jugendlichen hinzu - aber Facebook weiterhin klare Nummer 1
Twitter gewinnt bei Jugendlichen hinzu - aber Facebook weiterhin klare Nummer 1

Teenager nutzen den Kurznachrichtendienst deutlich häufiger als 2011. Das weltgrößte soziale Netzwerk bleibt aber trotz...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

    Folgen Sie uns im Social Web

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.