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Raumfahrt: Europäer unterstützen Nasa erstmals bei bemannter Raumfahrt

Zum ersten Mal arbeiten Europa und die USA bei der bemannten Raumfahrt eng zusammen. Der Wunsch der Europäer ist klar: Sie sehen den Fuß in der Tür, Richtung Mond oder Mars mitzufliegen.

Schwarze Löcher müssen nicht immer weit weg sein - erst vor Kurzem haben Astronomen erstmals zwei Stück in einem Kugelsternhaufen unserer Milchstraße gefunden. In dem majestätischen Sternhaufen mit der Katalognummer M22 stieß ein internationales Forscherteam gleich auf zwei Schwarze Löcher mit jeweils 10 bis 20 Mal soviel Masse wie unsere Sonne. 

Bild: dpa

Erstmals spielt Europa bei einem bemannten Flug der USA ins Weltall eine entscheidende Rolle. Für die Nasa-Kapsel „Orion“ stelle die Europäische Weltraumorganisation Esa ein wichtiges Service-Modul zur Verfügung, sagte Esa-Direktor Thomas Reiter am Montag in Darmstadt. „Das erfüllt mich mit besonderem Stolz“, sagte er bei der Vorstellung von Esa-Projekten in diesem Jahr.

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„Orion“ soll Flüge zum Mond und danach zum Mars ermöglichen. Für 2017 ist ein unbemannter Demonstrationsflug geplant, in den Jahren 2019 bis 2021 sollen dann die bemannten Flüge beginnen.

In dem Service-Modul sei der Raketenantrieb installiert. „Das ist fast das Herzstück“, sagte Reiter. „Ohne das Modul kann die Nasa-Kapsel nicht fliegen.“ Mit der Beteiligung an diesem Projekt habe die Esa „einen Fuß in der Tür“, auch intensiver an der bemannten Raumfahrt beteiligt zu werden. Reiter äußerte die Hoffnung, dass auch einmal ein europäischer Astronaut in der „Orion“ mitfliegen könne.

Den Bau des Service-Moduls nach Europa zu holen sei nicht einfach gewesen, machte Reiter deutlich. „In den USA ist die wirtschaftliche Situation angespannt. Die Nasa musste dies auch gegen Interessen der amerikanischen Industrie durchsetzen.“ Auch technisch sei das Projekt eine große Herausforderung. Es gebe klare Zeitvorgaben, ohne Service-Modul sei „Orion“ nicht zu verwirklichen.

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