Raumfahrt: Live aus dem All

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Raumstation ISS (Archivfoto vom 18.02.2008)

von Andreas Menn

Ab 2012 senden Satelliten Live-Bilder der Erde ins Internet. Das könnte unseren Blick auf die Welt für immer ändern.

Erst zeigt die Kamera den halben Kontinent, dann zoomt sie blitzschnell heran: Stadtviertel werden sichtbar, Straßen und Häuser. Schließlich sieht man, wie sich Autos in Städten stauen und Fußgänger durch die Einkaufsstraßen drängeln. Solche Live-Satellitenvideos sind in Spionagethrillern Standard – in der Realität waren sie bislang nur Geheimdiensten zugänglich.

Aber schon in ein paar Monaten sollen Echtzeit-Bilder aus dem Weltraum für alle verfügbar sein: Das kanadische Startup Urthecast montiert im Frühjahr zwei Kameras an der Raumstation ISS, deren Videos per Funk aus 350 Kilometern Höhe live ins Netz übertragen werden.

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Die Linsen sollen so scharfe Bilder liefern, dass Straßen, Autos, ja sogar Menschengruppen zu erkennen sein werden. Per Mausklick können Internet-Nutzer in die Videos hineinzoomen, Orte markieren und Ausschnitte an Freunde verschicken – ähnlich wie bei Googles virtuellem Planeten Google Earth. Nur: Google zeigt einzelne Fotos, die mitunter mehrere Jahre alt sind.

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