Rosetta: Komet stinkt nach faulen Eiern

Rosetta: Komet stinkt nach faulen Eiern

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Der Komet "67P/Tschurjumow/Gerassimenko", auf dem Rosetta landen soll. Forscher haben nun herausgefunden, dass der Komet entsetzlich stinkt.

Pferde-Urin, faule Eier und Essig - der Komet „67P/Tschurjumow/Gerassimenko“, auf dem die Raumsonde Rosetta landen soll, stinkt entsetzlich. Das haben Schweizer Forscher nun herausgefunden.

Schweizer Forscher haben herausgefunden, wie der Komet „67P/Tschurjumow/Gerassimenko“ riecht. Aus einer Analyse der Chemikalien, die die europäischen Kometensonde „Rosetta“ in der Gashülle des Himmelskörpers aufgespürt habe, ergebe sich, dass der Komet nach einem Bouquet aus faulen Eiern, Pferde-Urin, Formaldehyd, Bittermandel, Alkohol, Essig und einer Spur von süßem Äther dufte, sagte die Leiterin des Projekts an der Universität Bern, Kathrin Altwegg, am Donnerstag.

Raumsonde besucht Kometen Rosetta landet am 12. November

Auf den Fotos erinnert Komet „Tschuri“ an eine Spielzeugente. Auf dem Kopf soll im November der Lander „Philae“ aufsetzen. Es wäre die erste Landung überhaupt auf einem Kometen.

Eine Computeranimation zeigt die Raumsonde "Rosetta" (r) und den Asteroiden Steins (undatiertes Handout). Quelle: dpa

Je näher der Komet der Sonne komme, desto stärker werde der Geruch weil „Tschurjumow/Gerassimenko“ dann mehr Gas abgebe, sagte Altwegg.

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Die ESA-Sonde „Rosetta“ umkreist den Kometen seit August. Am 12. November soll sie ihr Landegerät auf dem Kometen absetzen. Es wäre die erste Landung auf einem Kometen. Wissenschaftler erhoffen sich von den Gesteinsanalysen unter anderem Aufschlüsse über die Entstehung unseres Sonnensystems.

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