Schneller schlau: Wie gefährlich ist Weihnachten?

Schneller schlau: Wie gefährlich ist Weihnachten?

, aktualisiert 19. Dezember 2011, 11:15 Uhr
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Nur ein Rentier, und das auch noch ungeflügelt - das kann nicht der echte Santa Claus sein.

von Thomas TröschQuelle:Handelsblatt Online

Der riskanteste Job der Welt - Schneller schlau entführt Sie in die Welt des Wissenswerten.

Nein, hier soll es nicht um die körperlichen Folgen des vorweihnachtlichen Einkaufsstresses oder allzu üppiger Feiertagsgelage gehen. Stattdessen werfen wir einen Blick auf den riskantesten Job der Welt: Weihnachtsmann. Für Santa Claus, die zentrale Figur des traditionellen US-Weihnachtskultes, ist das Fest der Liebe geradezu tödlich.

Zum Verhängnis wird dem Weihnachtsmann die schiere Größe seiner Aufgabe. Rechnet man die unterschiedlichen Zeitzonen der Erde mit ein, bleiben ihm gerade einmal 31 Stunden, um alle christlichen Kinder auf der Welt zu beschenken – immerhin rund 400 Millionen. Selbst bei einer idealen Verteilung all dieser Kinder über die Erde müsste sich sein Rentierschlitten mit dem höllischen Tempo von rund 1000 Kilometer pro Sekunde fortbewegen, um alle Geschenke rechtzeitig abzuliefern.

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Beladen wäre dieser Schlitten mit mehr als 350.000 Tonnen Geschenken – vorausgesetzt, jedes Kind erhielte nur ein Geschenk von der Größe eines mittleren Modellautos. Eine gewaltige Herausforderung für die fliegenden Rentiere, die den Schlitten und ihren (übergewichtigen) Lenker ziehen müssen. Billigt man den fliegenden Wundertieren die zehnfache Zugkraft eines normalen Rentieres zu, bräuchte man mehr als 200.00 Tiere – was das Gesamtgewicht des Geschenkegefährts auf etwa 400.000 Tonnen brächte.

Und damit wird es wirklich riskant: Denn ein derart schweres Gefährt auf eine so hohe Geschwindigkeit zu bringen, erzeugt einen gewaltigen Luftwiderstand. Folge: Wie beim Eintritt einer Raumkapsel in die Erdatmosphäre würde sich das Gespann extrem aufheizen. Innerhalb von Sekundenbruchteilen würden sämtliche Rentiere, der Schlitten samt Geschenken und natürlich der Weihnachtsmann selbst in Flammen aufgehen. Sollte Santa Claus also jemals versucht haben, Geschenke zu bringen, dürfte er diesen Versuch augenblicklich mit dem Leben bezahlt haben.

Das tragische Ende des Weihnachtsmannes wurde erstmals von Rod Morgan, einem Mitarbeiter des US State Department, aufgezeigt. Unklar ist allerdings, inwieweit andere Weihnachtsikonen die Rolle des verstorbenen Schlittenlenkers übernommen haben. So wird etwa dem Christkind üblicherweise kein derart riskantes Verkehrsmittel zugeordnet. Die Frage, welche Fortbewegungstechnik es stattdessen anwendet, um seinen Job erfolgreich zu erledigen, konnte bislang allerdings noch nicht geklärt werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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